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Schlagwort-Archive: Exil

Irmgard Keun: Kind aller Länder

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Wie erlebt eine 10jährige die Flucht durch halb Europa? Irmargd Keun lässt in ihrem Roman „Kinder aller Länder“ mit der kleinen Killy eine Heldin auftreten, die Antworten geben kann. Auf kindlich-naive Art schildert sie die verhängnisvolle Situation der Exilierten in den  30er Jahren des 20. Jahrhunderts.

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***Lateinamerikanische Literatur*** Leonardo Padura: Die Palme und der Stern

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Wann, o Gott, würde der Roman meines Lebens enden, damit seine Realität beginnen könnte.

Leonardo Padura

Leonardo Padura_Die Palme und der SternLeonardo Padura feierte in diesem Oktober seinen 60. Geburtstag. Sein deutschsprachiger Verlag feiert gleich mit:  Der Unionsverlag in Zürich besteht nun schon seit vier Jahrzehnten. Im Jubiläumsjahr erscheint auf Deutsch sein Roman „Die Palme und der Stern“, der bereits 2002 auf Spanisch erschien.

Paduras Roman ist aktueller denn je und wird wohl die nächsten Jahrzehnte nicht an Aktualität verlieren. Befasst er sich doch mit dem Thema des Exils, den damit verbundenen Enttäuschungen, der Entwurzelung und dem aufgezwungenen  Leben fern von der Heimat. An zwei Biografien, die er parallel im Roman entwickelt, zeigt er auf, wie das Leben außerhalb der Heimat zu einer Farce werden kann. Wie Hoffnung und Glaube verschwinden und sich Resignation und Wut breit machen können.

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***Lateinamerikanische Literatur*** Horacio Castellanos Moya: Traum von Rückkehr

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Hoher Gast in Frankfurt beim Weltempfänger-Salon von litprom. Horacio Castellanos Moya stellte letzte Woche seinen neuen Roman „Der Traum von Rückkehr“ in deutscher Übersetzung vor. Der Schriftsteller wurde 1957 in Honduras geboren und lebt bereits seit Jahrzehnten im Exil (Kanada, Costa Rica und Mexiko). Von 2004 bis 2006 war er im Rahmen des Projekts Stadt der Zuflucht zu Gast in Frankfurt und er freute sich an diesem Abend alte Bekannte und Freunde wieder zusehen. Moya erinnerte sich gern an diese Zeit denn er habe in Frankfurt eine schöne und schriftstellerisch sehr aktive Phase gehabt. Durch den Abend moderierte die deutsche Lektorin Corinna Santa Cruz vom S. Fischer Verlag und Jochen Nix las eindrucksvoll den deutschen Text.

Horacio Castellanos Moya erlebte ich bereits zum zweiten Mal. 2010 hatte er zuletzt seinen Roman „Der schwarze Palast“ in Frankfurt vorgestellt. Gespannt war ich auf die erneute Begegnung.

Horacio Castellanos Moya |©Andreas Pleines, Frankfurt

Auf die Frage von Frau Santa Cruz, ob die Suche nach der Wahrheit ein zentrales Thema des Romans sei entgegnete Moya, dass er nicht sicher wär ob Erasmo, der Held oder vielmehr Antiheld des Romans wirklich nach der Wahrheit suche.

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Anna Funder mit „Alles was ich bin“ in Frankfurt

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Anna Funder in der denkbar Frankfurt

Mittwochabend in der denkbar Frankfurt. Zu Gast: die preisgekrönte, australische Schriftstellerin Anna Funder. Ihre Übersetzerin Reinhild Böhnke, die für ihre Übertragung des Romans ins Deutsche viel Lob erhalten hat, moderierte durch den Abend. Die deutschen Texte las sehr überzeugend Peter Schröder vom Ensemble des Schauspiels Frankfurt. Anna Funder war sehr froh in der Stadt zu sein, wo Ruth Blatt, der sie die Geschichte zu „Alles was ich bin“ verdankte, einst studierte.

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