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Schlagwort-Archive: Berlin

„Bücher wird es immer geben“ – zu Besuch beim Berenberg Verlag

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Ein Berlin Aufenthalt im Jahr muss sein. Und schon im Vorfeld der Planungen war mir klar, dass ich unbedingt die Chance nutzen musste einen Berliner Verlag aufzusuchen. Meine Wahl fiel auf den Berenberg Verlag, der erst vor drei Jahren sein 10jähriges Jubiläum feierte.

Berenberg Verlag ©glasperlenspiel13

Berenberg Verlag ©glasperlenspiel13

Die Verlagsräume befinden sich in Berlin Mitte in einer ruhigen Seitenstraße, der Sophienstraße 8, unweit des Hackeschen Marktes. Herzlich empfangen wurde ich von Beatrice Faßbender, langjährige Mitarbeiterin, und Verleger Heinrich von Berenberg.

Das der Verlag in Berlin sitzt, ist dem beruflichen Werdegang von Berenberg geschuldet. Dieser ging nach der Insolvenz des Syndikats Verlags (Frankfurt) in den 80er Jahren in die Hauptstadt zum unabhängigen Wagenbach Verlag.

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Zu Besuch beim Suhrkamp Verlag in Berlin

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Der Suhrkamp Verlag ist der Verlag, den ich – schon als junge Leserin – wirklich als Verlag mit einem eigenständigen Programm wahr genommen habe. Das lag vor allem an Hermann Hesse und seinem schriftstellerischen Werk, dem vor einigen Jahren noch sehr stark ausgeprägten Lateinamerika Schwerpunkt mit Mario Vargas Llosa, Carla Guelfenbein, Isabell Allende und dem Programm des Jüdischen Verlags, der Schriftsteller wie Lizzie Doron und Else Lasker-Schüler im Programm hat.

Von außen erscheint das Haus in der Pappelallee 78-79 eher unscheinbar, früher saß hier einmal das Finanzamt. Heute beherbergt es einen der renommiertesten deutschsprachigen Verlage und es ist schon ein kleines Glück, diesen auch mal von innen begutachten zu können. Bereits zum zweiten Mal durchstreifte ich die heiligen Hallen in Berlin und es wird endlich auch Zeit Bericht zu erstatten. Das erste Mal besuchte ich den Verlag im Rahmen meiner Serie Blogs der Buchbranche im Portrait. In einem hoch interessanten Interview beantwortete mir damals Lektorin Doris Plöschberger meine Fragen zum Logbuch des Suhrkamp Verlages.

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Else Lasker-Schüler: Die kreisende Weltfabrik

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„Ich schreibe so selten über Bücher oder Städte, durch die ich spaziere und die einladen zu bleiben. Bücher bedeuten für mich Städte, Städte Bücher, leere und lebensreiche. Und da das Buch mir eine ganze Stadt entfalten kann, mit Straßen und Läden und Menschen, die vor ihrem Schaufenster stehenbleiben, genügt mir schon das Buchhändlerlexikon mit der Anzeige neuerschienener Bücher. Genau wie die Stadt veranlasst oft das Buch noch zu bleiben, alle seine mannigfachen Seiten zu durchstreifen.“

Bevor ich mich inhaltlich diesem Buch nähere, muss ich dem Transit Verlag für die wunderschöne Ausgabe meine Anerkennung zollen. Atmosphärische Schwarz Weiß Fotos aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts und ein hoch interessantes Nachwort von Heidrun Loeper, selbst Autorin und Literaturwissenschaftlerin, die die Texte zeit- und literaturgeschichtlich einordnet, runden diese Prosasammlung von Else Lasker-Schüler ab. Die jüdische Autorin schreibt über Begebenheiten, Beobachtungen und Eindrücke aus ihrem Berliner Leben in den 10er und 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Eine Stadt, die damals wie heute Anziehungspunkt für Menschen unterschiedlichster Couleur ist.

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Anna Funder mit „Alles was ich bin“ in Frankfurt

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Anna Funder in der denkbar Frankfurt

Mittwochabend in der denkbar Frankfurt. Zu Gast: die preisgekrönte, australische Schriftstellerin Anna Funder. Ihre Übersetzerin Reinhild Böhnke, die für ihre Übertragung des Romans ins Deutsche viel Lob erhalten hat, moderierte durch den Abend. Die deutschen Texte las sehr überzeugend Peter Schröder vom Ensemble des Schauspiels Frankfurt. Anna Funder war sehr froh in der Stadt zu sein, wo Ruth Blatt, der sie die Geschichte zu „Alles was ich bin“ verdankte, einst studierte.

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