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Archiv der Kategorie: Allgemein

Irmgard Keun: Kind aller Länder

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Wie erlebt eine 10jährige die Flucht durch halb Europa? Irmargd Keun lässt in ihrem Roman „Kinder aller Länder“ mit der kleinen Killy eine Heldin auftreten, die Antworten geben kann. Auf kindlich-naive Art schildert sie die verhängnisvolle Situation der Exilierten in den  30er Jahren des 20. Jahrhunderts.

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Lateinamerikanische Literatur auf glasperlenspiel13

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Es ist natürlich kein Geheimis mehr, dass man auf glasperlenspiel13 Literatur aus und über Lateinamerika findet. In meinem Special bündele ich seit 2 Jahren Beiträge und Rezensionen lateinamerikanischer Literatur von Bloggerkollegen.

Literatur aus Lateinamerika

Viel wurde in den letzten Monaten geschrieben und ich freu mich sehr, dass sich das Archiv weiter füllt und ich auf über 30 neue Rezensionen verweisen kann. Mit dabei die Eindrücke der Literaturblogger von novellieren, novelero, lustzulesen, SchöneSeiten und danares.mag.

Lasst euch inspirieren und entdeckt die Literatur aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kuba, Kolumbien, Mexiko, Honduras, Nicaragua, Puerto Rico, Uruguay, Guatemala und Peru.

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In eurem Blogarchiv befinden sich ebenfalls Rezensionen und Beiträge zu lateinamerikanischer Literatur? Dann schinkt mir eure Links an glasperlenspiel13[@]googlemail.com.

***Lateinamerikanische Literatur*** Héctor Abad stellt deutschem Publikum „La Oculta“ vor

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Letzten Freitag stellte der kolumbianische Schriftsteller Héctor Abad seinen aktuellen Roman „La Oculta“ im Haus des Buches in Frankfurt vor. Das Gespräch führte die Lektorin des Autors Corinna Santa Cruz und den deutschen Text las der Schauspieler Jochen Nix. Im Rahmen des Frankfurter Literaturfestivals literaTurm konnte litprom, die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. damit eine ganz besondere Lesung zum Programm beisteuern.

Einführende Worte fand Litprom Geschäftsleiterin Anita Djafari, die dieses Jahr zur Bücherfrau des Jahres gekürt wurde. Sie verwies auf den aktuellen Weltempfänger, die Bestenliste von litprom, auf die der Roman dieses Quartal landete. Gleichzeitig gestand sie aber, dass sie ein anderes Buch des Autors bevorzuge: Abads „Kulinarisches Traktat für traurige Frauen„.

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Jochen Nix, Héctor Abad und Corinna Santa Cruz | (c) Andreas Pleines, Frankfurt

Héctor Abad lebt momentan in den Niederlanden und arbeitet als Writer in Residence am niederländischen Institute for Advanced Study (NIAS). Er kann mittlerweile auf ein recht bewegtes Leben, das auch von Flucht und Gewalt geprägt ist, zurückblicken. Er wurde 1958 in Medellín geboren und verließ 1982 wegen eines papstkritischen Artikels als Student das erste Mal sein Land. Fünf Jahre später kehrt er zurück um noch im selben Jahr nach Europa zu flüchten, da sein Vater, Héctor Abad Gómez, ein bekannter Arzt und Universitätsprofessor ermordet wurde. Fünf Jahre lebte er im italienischen Exil und arbeitete als Dozent an der Universität in Verona. Seit seiner Rückkehr 1992 schreibt er Romane und ist auch als Kolumnist und Journalist tätig.

2006 konnte er während eines DAAD Stipendiats in Berlin seinen aktuellen Roman „La Oculta“ beenden. Und so überraschte er am Abend nicht nur mit einigen deutschen Passagen, sondern auch mit dem Kompliment, dass er den Klang der deutschen Sprache sehr gern höre – und das als spanischer Muttersprachler. Er würde auf jeden Fall Deutsch lernen, nur um die Werke von Joseph Roth im Original zu lesen. Er sei ein großer Bewunderer des österreichischen Autors und besonders fasziniere ihn der Roman „Die Flucht ohne Ende“.

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Blogs der Buchbranche im Porträt | Logbuch des Suhrkamp Verlages

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Mit dem heutigen Porträt umfasst meine Reihe Blogs der Buchbranche im Porträt bereits zehn Beiträge. Über die Antworten der Redaktion vom Logbuch des Suhrkamp Verlages habe ich mich sehr gefreut, da diese einen besonders tiefen Einblick gewähren und der Suhrkamp Verlag seit vielen Jahren schon ein ganz wichtiger Wegbegleiter für mich und meine Liebe zur Literatur ist.

logbuch suhrkamp-logo

Seit wann gibt es den Blog?

Im Herbst 2013 gingen die ersten Beiträge online. Den Anfang machten Marion Poschmann mit einem Essay Über Schönheit und Gunther Geltinger mit seinem Moortagebuch; Ulf Erdmann Ziegler dachte über den Zusammenhang von Musik und Roman nach und Clemens J. Setz sprach mit Judith Schalansky über autobiografische Züge in seinem Roman Indigo.

Warum gibt es den Blog und was gab den letzten Anstoß, diesen aufzusetzen?

Wir wollten mit dem Logbuch eine vielseitige Plattform schaffen für deutschsprachige Literatur heute: Wie wird eine*r Schriftsteller*in, woher kommt der Stoff, wie wird der Stoff Literatur, wie kommt das Buch zu seinen Leser*innen? Wir wollten Geschichten über die Freuden und Leiden des Büchermachens erzählen. Das wollen wir immer noch, und noch viel mehr – mit der Zeit sind unsere Beiträge immer bunter und vielfältiger geworden: Text, Bild, Ton, Alltägliches und Außergewöhnliches – es geht um Poesie in jeder Form.

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#LBM 2016

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Die Leipziger Buchmesse hatte 2016 wieder einige Höhepunkte für mich parat. Und der Leitsatz weniger ist mehr hat sich dieses Jahr voll ausgezahlt.

Den Auftakt am Donnerstag bildete ein Experten-Diskussionsforum im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktes Europa 21 – Denk-Raum für die Gesellschaft von morgen. Im Café Europa debattierten der syrische Philosoph, Universitätsprofessor und Menschenrechtsaktivist Sadik al-Azm, Nahostkorrespondent Karim El-Gawhary und Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüder über die Geschichte, Ursachen und Bedeutung der Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten.

LBM16_Cafe Europa

v.l.n.r.: Sadik al-Azm, Karim El-Gawhary, Michael Lüder und Moderator Lothar Müller

Einstimmiger Tenor: die komplexe Problematik im Nahen Osten wird nicht so einfach zu lösen sein, dazu spielen die vielen geopolitischen Interessen der einzelnen Akteure eine zu große Rolle. Die nächste Flüchtlingswelle werde wohl aus Lybien kommen und spätestens im Frühjahr einsetzen. Karim El-Gawhary schilderte zugleich tragische wie berührende Schicksale Flüchtender, die er in seinem aktuellen Buch „Auf der Flucht zusammengefasst hat.

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Blogs der Buchbranche im Porträt | bücherleben – Blog der Leipziger Buchmesse

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Die Leipziger Buchmesse 2016 naht. Der perfekte Zeitpunkt, um den relativ neuen Blog der LBM »bücherleben« in meiner Reihe Blogs der Buchbranche im Porträt vorzustellen.

bücherleben_Blog der LBM

Seit wann gibt es den Blog?

Seit Dezember 2015.

Warum gibt es den Blog und was gab den letzten Anstoß diesen aufzusetzen?

Wir haben im letzten Jahr das Magazin bücherleben gelaunched. Darin stellen wir in einer Art Werkstattbericht die aktuellen Themen der Leipziger Buchmesse vor. Das Printmagazin erscheint zwei Mal im Jahr. Es war die logische Konsequenz, dieses Heft für aktuelle Themen ins Netz zu übersetzen.

Welche Zielstellung verfolgt die Leipziger Buchmesse damit?

Wir möchten unsere Aussteller, Besucher, Partner auf dem Laufenden halten – und das nicht nur über Fakten, sondern über Geschichten, Köpfe und Hintergrundinformationen.

Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist im März die Auftaktveranstaltung der Buchbranche für das laufende Jahr

Wie unterscheidet sich Bücherleben  von anderen Blogs der Branche bzw. im Speziellen vom Blog der Frankfurter Buchmesse?

In erster Linie unterscheiden wir uns natürlich deutlich bei den Themen. Darüber hinaus erzählen wir all unsere Geschichten immer über Portraits. Es sind die Menschen, die die Leipziger Buchmesse gestalten und lebendig werden lassen und diese kommen im Bücherleben ausführlich zu Wort.

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Verlegerinnenfrühstück mit dem Peter Hammer Verlag und dem Kindermann Verlag

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Es ist schon ein kleines Glück, dass sich bei mir um die Ecke die einzige Kinder- und Jugendbuchhandlung in Rheinland-Pfalz befindet. Das Nimmerland von Inhaberin Susanne Lux ist vielen in Mainz ein Begriff. Bekannt ist sie und ihr Team vor allem auch durch die vielen Veranstaltungen rund um Kinderbücher. Und so erlebte ich dieses Wochenende keine Lesung, sondern ein Frühstück der besonderen Art.

Kindermann Verlag_Barbara Kindermann

Verlegerin Dr. Barbara Kindermann

Die Verlegerin Dr. Barbara Kindermann vom Kindermann Verlag aus Berlin und die Geschäftsführerin Monika Bilstein vom Peter Hammer Verlag aus Wuppertal berichteten von ihrer täglichen Verlagsarbeit, ohne die vielen kleinen Anekdoten aus der Branche zu vergessen.

Barbara Kindermann erzählte ihren Weg hin zum eigenen Verlag passenderweise als Märchen. Sie erfüllte sich mit dem sehr spezifischen Verlagsprogramm einen lang gehegten Lebenstraum. Als studierte Germanistin wollte sie Klassiker der Weltliteratur für Kinder zugängig machen, ohne deren Komplexität oder Qualität zu unterlaufen. Viele der Texte hat sie selbst geschrieben und viele namhafte Illustratoren wie zum Beispiel Klaus Ensikat arbeiten mit ihr zusammen. So kann sie mittlerweile 17 Bücher aus der Reihe Weltliteratur für Kinder und 15 Bücher aus der Reihe Poesie für Kinder präsentieren. Wie es in Märchen aber nun mal ist, gibt es auch viele Hindernisse zu überwinden. 2002 wagte sie einen Relaunch, um ihren Büchern einen professionelleren Auftritt zu ermöglichen und der Erfolg gab ihr Recht.

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