„Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren“ – ein Interview mit Michi Strausfeld

Sachbücher sind für mich in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Oft haben sie einen geschichtlichen oder politischen Hintergrund. Und so war ich hoch erfreut, als mich letztes Jahr die Nachricht erreichte, dass Michi Strausfeld ein Sachbuch zur Geschichte Lateinamerikas anhand der lateinamerikanischen Literatur veröffentlichen wird. Meine Neugier war geweckt.

Zunächst mal muss man aber wissen, dass Michi Strausfeld DIE Vermittlerin für die Literatur aus Lateinamerika in Deutschland war und mit ihrem neuen Buch „Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren“ auch noch lange sein wird. Sie hat die Schriftsteller des Booms in den 80er Jahren in Deutschland bekannt gemacht und viele der AutorInnen persönlich kennengelernt und mit ihnen zusammengearbeitet. Im Mai 2012 wurde Michi Strausfeld von der Buchmesse Buenos Aires auf die Liste der 50 wichtigsten Personen für die spanischsprachige Kulturwelt aufgenommen.

Ich habe Michi Strausfeld auf vielen Lesungen und Veranstaltungen erlebt und ihre kompetente Moderation immer sehr zu schätzen gewusst. Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 hatte ich dann endlich die Möglichkeit sie persönlich kennenzulernen und ein Interview mit ihr zu führen.

„Mein Wunsch: Dem Kontinent allgemein zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen“

Frau Strausfeld, was war Ihre Intention für dieses Buch?

Ich wollte die Sicht der lateinamerikanischen SchriftstellerInnen schildern und aufzeigen, wie sie heute ihre Geschichte verstehen und interpretieren. Von Christoph Kolumbus angefangen bis zur geplanten Mauer von Donald Trump.

Wenn wir irgendwann einen Dialog auf Augenhöhe zwischen Europa und Lateinamerika führen wollen, dann brauchen wir in Deutschland deutlich mehr Wissen.

Die Lateinamerikaner kennen unsere Kultur und Geschichte sehr gut. Umgekehrt ist dies nicht der Fall und deshalb versucht dieses Buch die 500jährige Geschichte so zu erzählen, dass man ein Grundwissen bekommt – nicht in Form eines trockenen Geschichtsbuches, sondern durch das Prisma der lateinamerikanischen Literatur. So wird die Geschichte lebendig.

Schauen wir uns beispielsweise Christoph Kolumbus an. Wie sehen die Lateinamerikaner Kolumbus heute? Da gibt es den großartigen Kolumbus-Roman von Alejo Carpentier („Die Harfe und der Schatten“), einen weiteren von Abel Posse („Die Hunde des Paradieses“) und noch einen von Augusto Roa Bastos („Die Nacht des Admirals“). Nach der Lektüre dieser Romane steht Kolumbus nicht mehr auf seinem Podest.

Ein weiteres Beispiel sind die spanischen Eroberer. Es gibt bis heute keinen kanonischen mexikanischen Roman über Hernán Cortes, keinen peruanischen über Francisco Pizarro, keinen chilenischen über Pedro de Valdivia. Das sind überraschende Einsichten.

Als Lektorin oder Vermittlerin muss man immer ad hoc auf die Novitäten reagieren. Mit diesem Buchprojekt hatte ich aber die Chance, meine angehäuften Lektüren etwas ordnen zu können. Und dabei habe ich u.a. festgestellt, dass es während der Kolonialzeit, also drei Jahrhunderte lang, die man gerne auch als schwarzes Loch bezeichnet, kaum Literatur gab. Und nun wenige neue Romane über diese Zeit. All das habe ich über mehr als vier Jahrzehnte erlesen und erfahren. Für das Buch konnte ich auf mein persönliches Archiv zurückgreifen und habe natürlich, wenn es nötig war, zusätzlich in der Iberoamerikanischen Bibliothek (mehr als eine Million Bände!) recherchiert.

Ein anderer Aspekt sind meine persönlichen Erfahrungen. Das Buch besteht aus 16 Kapiteln, dazu kommen 16 Autorenportraits, in denen ich über meine Erlebnisse mit ihnen berichte. Es ist ein erzählendes Sachbuch, kein akademisches Werk.

Michi Strausfeld und Octavio Paz ©Joachim Unseld
Michi Strausfeld und Octavio Paz
1980 beim ersten Besuch von Paz in Deutschland
©Joachim Unseld

Bei der Durchsicht der Autorenportraits konnte ich vor allem Schriftsteller entdecken.  Wo sind die Autorinnen?

Die Autorenportraits handeln nur von den SchriftstellerInnen, mit denen ich lange zusammen gearbeitet habe. Und das waren bei den Frauen eben Elena Poniatowska und Isabel Allende. Clarice Lispector war bereits verstorben. Damals gab es nicht sehr viele Schriftstellerinnen. Ihr „Boom“ begann erst in den 1980er Jahren, nach der Publikation von Isabel Allendes „Geisterhaus“.

Und was ist bspw. mit der Argentinierin Silvina Ocampo?

Sie gehörte zum Ghetto der „kleinen“ Genres: Frauen durften immer Gedichte schreiben, auch  Erzählungen, Romane gab es jedoch nur wenige. Der „magische Realismus“ und der „Boom“ waren eine reine Männergeschichte. Und dann folgt eine kuriose Koinzidenz: 1982 erhält Gabriel García Márquez den Nobelpreis und im gleichen Jahr erscheint das „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende – eine Zäsur im Literaturbetrieb.

Warum mussten Sie bis in die Zeit von Christoph Kolumbus zurückgehen?

Viele Übel des heutigen Lateinamerikas wurzeln in der Kolonialzeit. Wenn man nichts darüber weiß, und nichts über die Eroberung, kann man die aktuelle Lage nicht wirklich verstehen.

Ein gutes Beispiel ist das Elend von Mittelamerika. Man kann die massive Emigration nur dann nachvollziehen, wenn man auf die Geschichte der Region zurückgreift. Ich bin fest davon überzeugt, dass man ohne die Kenntnis der Kolonialzeit und des 19. Jahrhunderts mit den ganzen Diktatoren, die wie Pilze aus dem Boden schossen, die Zusammenhänge nicht versteht. Lateinamerikaner durften 300 Jahre lang keine Roman lesen, das hatte die Spanische Krone verboten. Die Druckereien in Mexiko und Lima publizierten nur katholische Texte und den Katechismus. Die Kultur blieb ausgesperrt.

Und was passierte in den 1980er Jahren? Wie kam es zu den Bürgerkriegen, den Drogenkriegen und den Militärdiktaturen? Man muss die Geschichte – weitgehend ohne traditionell gewachsene Kulturen, denn die autochthonen waren ja zerstört worden – immer im Hinterkopf behalten.

Die Analphabetenquote war im 20. Jahrhundert in fast allen Ländern immens. Die Mexikaner führten nach ihrer Revolution 1910 eine Alphabetisierungskampagne durch, die Kubaner 1959 und Nicaraguaner 1979. Die anderen Länder unternehmen Anstrengungen so gut sie können. Aber gehen Sie mal in die Favelas (Brasilien), in die Indiodörfer der Hochanden oder die Amazonas Siedlungen und schauen Sie, wie es dort mit der Bildung aussieht.

Unser Wissen über die Geschichte des Kontinents, so wie sie unterrichtet wird, ist bescheiden und eher problematisch: 1492 wurde der Kontinent entdeckt, dann kommt lange nichts, danach werden Simón Bolivar und sein Unabhängigkeitskampf erwähnt und dann folgt wieder kaum noch etwas bis zur Kubanischen Revolution – so kann man den Kontinent nicht kennenlernen. Die  Lateinamerikaner fühlten sich Europa immer stark verbunden, durch die Sprachen und die Kultur. Deshalb wissen sie auch so viel über uns, wir aber kaum etwas über sie.

Mit Michi Strausfeld während des Interviews ©glasperlenspiel13
Mit Michi Strausfeld während des Interviews ©glasperlenspiel13

Wie hat sich lateinamerikansich Literatur in den letzten Jahrzehnten verändert? Und ist die nachfolgende Generation das schwere Erbe des Booms losgeworden oder müssen sie immer noch kämpfen?

Sie sind es losgeworden. Jetzt schreiben ja bereits die „Enkel“ des Booms. Sie lesen die Autoren aus dieser Zeit, es sind ihre Klassiker. Gleichzeitig sind sie offen für viele andere Einflüsse, bspw. den Film. Die heutigen SchriftstellerInnen sind nahezu alle in einer völlig anderen Umgebung, nämlich in den Mega-Cities, aufgewachsen. Die Violencia [dtsch.: Gewalt] ist ihr tägliches Brot. Die Autoren des Booms hingegen sind teilweise in ländlichen Regionen aufgewachsen, Gabriel García Márquez zum Beispiel in einem karibischen Dorf, Aracataca.

Man sollte auch festhalten, dass der Boom eine Epoche war. Parallel zu García Márquez gab es die Erzählungen von Julio Cortázar, die nichts mit dem magischen Realismus zu tun hatten oder die realistischen Romane von Mario Vargas Llosa. Auch damals gab es unterschiedliche Strömungen, nur klebte die Kritik gerne das Etikett des „magischen Realismus“ auf jedes Buch. Und heute schreiben die jüngeren Autoren ganz anders. Im letzten Kapitel meines Buches kommen sie zu Wort.

Gibt es SchriftstellerInnen, die sie am meisten beeinflusst oder auch beeindruckt haben?

Ich kann nicht sagen, es war dieser Autor oder jene Autorin. Ich habe die Romane von Rosario Castellanos sehr gern gelesen, weil sie die Maya-Welt reflektieren. Ebenso die Erzählungen von Silvina Ocampo – ein Gegenpol, wenn man will. Von den jüngeren Autorinnen schätze ich viele  Argentinierinnen, so Selva Almada oder Mariana Enríquez, dann die Mexikanerin Valeria Luiselli, um nur einige zu nennen. Sehr viele junge Frauen melden sich inzwischen zu Wort. Aber die meisten schreiben eher schmale Romane, die schwieriger zu vermitteln sind. Sie sind großartig, aber eben keine „Lokomotive“ im Sinne der Verleger, die in den Waggons die anderen mitnehmen könnten oder als „Leuchttürme“ wirkten wie Tomás Eloy Martínez oder Roberto Bolaño. Vargas Llosa ist der letzte lebende Vertreter des Booms, er bezeichnet sich schon als Dinosaurier. Die jungen AutorInnen haben es heute schwerer, weil sich keiner mehr für Lateinamerika zu interessieren scheint.

Wir sprechen immer über lateinamerikanische Literatur. Das wird ihr aber nicht gerecht, denn jede Region hat ja ihre Besonderheiten.

Man muss schon trennen. Es gibt die Andenländer oder Mittelamerika, Mexiko ist ein eigenes Kosmos. Dann haben wir den Cono Sur (Argentinien, Chile und Uruguay), Brasilien und die Karibik. Es gibt große unterschiedliche Kulturkreise und die AutorInnen haben sich intensiv bemüht, ihre Identität zu erkunden. Das war seit den 1930er Jahren ein wichtiges Thema in allen Ländern. Sie haben sich gefragt: Was ist unser Erbe? In Brasilien und der Karibik: das schwarze Erbe. In den Andenstaaten und Mexiko: das indianische Erbe. All das versuche ich zu zeigen. Brasilien wird gerne mal vergessen, daher unterstreiche ich seine Bedeutung.

Was hat es denn mit dem Titel „Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren“auf sich?

„Gelbe Schmetterlinge“ ist eine Hommage an García Márquez. Und „die Herren Diktatoren“ beziehen sich auf eine Aussage von ihm. Er behauptete, dass der Beitrag Lateinamerikas zur Weltliteratur die Gestalt des Diktators sei. Weil es so unendlich viele Diktatoren gab und gibt. Ich habe sie teilweise aufgezählt, sie sind aberwitzig und unfassbar, und das alles lesen wir in den grandiosen Diktatorenromanen. Die Schriftsteller haben sich sehr intensiv mit ihrer Geschichte beschäftigt. „Gelbe Schmetterlinge“ weisen auch auf die Poesie und die Natur hin. Es gibt so viel überwältigend Schönes in diesem Kontinent. Deshalb habe ich auch den „faszinierenden Naturgewalten“ ein eigenes Kapitel gewidmet.

  • Michi Strausfeld mit der chilenischen Autorin Carla Guelfenbein ©glasperlenspiel13
  • Michi Strausfeld mit Javier Marías im Literaturhaus ©glasperlenspiel13
  • Michi Strausfeld und Carlos Ruiz Zafón im Literaturhaus Frankfurt ©glasperlenspiel13

Wie gehen die neuen Stimmen aus Lateineramerika mit der nach wie vor sehr instabilen, gewaltvollen Situation in ihren Ländern um?

Es gibt die schmalen und poetischen Romane des Mexikaners Yuri Herrera. Seine Trilogie wurde bei S.Fischer verlegt. Ein Teil handelt von den Drogenkönigen, ein zweiter vom Drogenschmuggel in die USA und ein dritter schildert eine Pandemie in einer Megacity. Das ist große Literatur.

Lateinamerika ist ein junger Kontinent, daher sind rasche Veränderungen möglich. Gerade wachsen die Zivilgesellschaften, die Frauen werden stärker, die patriarchalische Ordnung gerät ins Wanken. Die Indigenen melden sich dezidierter zu Wort. Es gibt viel Positives. Davon kommt aber so wenig an, denn für die Medien sind ‚only bad news good news‘. Das Drama Venezuelas ist unermesslich,  Nicaragua ist furchtbar und Kuba ist furchtbar. Und die Drogengewalt in Mexiko ist eine furchteinflößende Hydra. Und warum muss das Land die Drogenprobleme allein schultern? Die Drogen werden doch vor allem in den USA konsumiert (und von dort kommen die Waffen). Das analysieren die Autoren sehr genau.

Ich würde gern noch über die crónicas sprechen, eine ganz spezielle literarische Gattung.

Das ist für die Region ein einzigartiges Genre und geht auf García Márquez zurück. Seine Stiftung in Cartagena de Indias lehrt: Recherchieren, recherchieren, recherchieren… und dann so schreiben, als wäre es Literatur, damit der Leser gar nicht mehr genau weiß: Ist das nun Journalismus oder eine Erzählung? Aber in der  crónica stimmt jede Einzelheit.

Ich möchte gern noch eine Anthologie erstellen mit diesen wunderbaren crónicas. Bereits erschienen sind „Strange Fruit“ von der argentinischen Journalistin Leila Guerriero oder jene von Óscar Martínez aus El Salvador „Eine Geschichte der Gewalt. Leben und Sterben in Mittelamerika“ – das sind aufwühlende, großartige Texte.

Gibt es momentan SchriftstellerInnen, die unbedingt ins Deutsche übersetzt werden sollten?

Ich würde nie einen Titel nennen. Lieber hoffe ich darauf, dass das Vorhandene mehr gelesen wird. Es gibt die vielen interessanten Frauen in Argentinien, in Mexiko oder Chile: Fernanda Melchor, Lina Meruane. Es gibt gute männliche neue Stimmen – sie alle bekommen nicht genügend Aufmerksamkeit. Jetzt zu sagen, das und das muss unbedingt noch dazu kommen, ist vielleicht nicht so zielführend, denn es gibt ja viel, was man lesen kann. Die Literatur Lateinamerikas existiert heute vorwiegend in Nischen und ich wünsche ihr deutlich mehr Leser. Der Kontinent mit seiner jungen Bevölkerung ist unendlich kreativ, und so erscheinen jedes Jahr Dutzende Bücher, die eine Übersetzung verdienen. Mein größter Wunsch: Dem Kontinent allgemein zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Beeindruckt hat mich die Bibliographie. Sie ist wirklich beeindruckend und an sich ja schon ein Schatz an sich…

Vielleicht. Und gerade habe ich ein großes Lob von Paul Ingendaay bekommen: das Buch sei ein Standardwerk.

Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren sich jedes Jahr Gastländer. Was würden Sie sich wünschen?

Es wäre gut, wenn sich lateinamerikanische Länder zusammenschließen würden, bspw. die Andenländer. Ich könnte mir einen wunderbaren Gastlandauftritt von Peru und Kolumbien vorstellen, im Idealfall noch mit Bolivien und Ecuador. Aber ob es jemals dazu kommt, ist fraglich, denn das muss gemeinsam bezahlt und organisiert werden. Aber ich würde es mir wünschen.

Liebe Frau Strausfeld, ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch!


Michi Strausfeld: Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren.
Lateinamerika erzählt seine Geschichte
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2019

4 Kommentare

  1. Liebe Vera,

    ach, wie großartig. Was für eine schöne Übersichtsseite das geworden ist. Danke fürs Auflisten! Ich bin mittlerweile ganz vertieft in die „Gelben Schmetterlinge“ und lerne auf jeder Seite was Neues. Ich bin schon sehr gespannt, welche AutorInnen Michi Strausfeld für die letzten Kapitel, die näher an unserer heutigen Zeit liegen, empfehlen wird.

    Viele Grüße
    Jana

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe bislang versucht, mich auf eigene Faust in die Literatur Südamerikas einzulesen; immer anhand von Listen die für entsprechende Studiengänge online frei zugänglich waren. Das gipfelte in einem Übersichtsbeitrag zu Literatur aus Guatemala:
    https://www.wissenstagebuch.com/2017/11/29/fuenf-buecher-aus-guatemala/

    Aber auf ein solches Werk habe ich gewartet. Die Geschichte Lateinamerikas anhand ihrer Literatur – perfekt. Ich werde auf jeden Fall reinschauen, ganz viele Literaturtipps mitnehmen und neue AutorInnen entdecken. Daher: Herzlichen Dank für diese Empfehlung und das aufschlussreiche Interview!

    Beste Grüße
    Jana

    Gefällt 1 Person

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