Blogs der Buchbranche im Porträt| resonanzboden – Ullstein Buchverlage

Meine Reihe „Blogs der Buchbranche im Porträt“ geht in die nächste Runde. Im aktuellen Beitrag stellt sich der Blog der Ullstein Buchverlage aus Berlin vor: resonanzboden. Das Besondere: Der Verlag bietet ein E-Book mit den schönsten Texten aus dem ersten Jahr seines Bestehens.

resonanzboden_logo

Seit wann gibt es den Blog?

resonanzboden.com startete im September 2014, also seit mittlerweile  über zwei Jahren wird bei uns nah an aktuellen Themen berichtet, debattiert und unterhalten –  in Texten, Bildern, Videos und Audiobeiträgen.

Warum gibt es den Blog und was gab den letzten Anstoß diesen aufzusetzen?

Ullstein war schon immer ein Verlag, der am Puls der Zeit publizierte. Wir haben eine Vielzahl von herausragenden Autorinnen und Autoren, die über die jeweiligen Bücher hinaus interessantes beizutragen haben zu aktuellen Themen. Mit dem resonanzboden bieten wir ihnen eine Plattform im Netz.

Welche Zielstellung verfolgt der Verlag damit?

Wir begegnen unseren LeserInnen, JournalistInnen und KollegInnen dort, wo diese sich befinden – heute unter Anderem eben im Netz. Wo sich unsere AutorInnen größtenteils ja auch schon längst befinden. Mit dem Blog  können wir an aktuellen Debatten teilnehmen und Trends aufgreifen. Wir können besondere Perspektiven auf unsere AutorInnen anbieten, vielfältige Anknüpfungspunkte nutzen.

Wie unterscheidet sich resonanzboden von anderen Verlagsblogs?

Im Gegensatz zu vielen anderen Verlagsblogs bietet der resonanzboden erst einmal eine Plattform für alle AutorInnen unserer Verlage, sei es Politik oder Literatur, Wirtschaft oder Unterhaltung. Eben ganz wie im Zitat von Emil Herz, unseres ersten Verlegers, der über Ullstein sagte: „In diesem Haus wurden alle Strömungen eingefangen, alle Stimmen gehört, registriert und wie von einem riesigen Resonanzboden verstärkt der Öffentlichkeit wieder zugeführt.“ Auf unsere Vielfalt können wir stolz sein und sie abzubilden sehen wir als unsere größte Aufgabe.

Welche Themen/Formate sind besonders wichtig?

Schon früh haben wir versucht, mit unseren Formaten ein breites Spektrum abzudecken, bestehen aber nicht auf eine gleichmäßige Bedienung aller Sparten. Wichtig ist uns, dass die Beiträge den AutorInnen ein Anliegen sind.

resonanzboden_themen

Wie setzt sich die Redaktion zusammen und wo ist sie intern angesiedelt?

Entstanden ist die Idee in unserer Presseabteilung. Glücklicherweise konnte diese aber von Anfang an Abteilungen des ganzen Hauses für den Blog begeistern, unsere Redaktion besteht aus ProgrammleiterInnen  und VolontärInnen, aus KollegInnen des Lektorats, der Presse, den Lizenzen… bis hin zur Herstellung.

Blogteam 03.03.2017
v.l.n.r: Marie Krutmann (Blog-Volontärin), Juliane Junghans (Blog-Redaktionsleitung), Maria Barankow (stv. Redaktionsleitung) ©Ullstein

Welchen Themenplanung liegt dahinter? Wie langfristig, nachhaltig sind die Themen angelegt?

Wir achten auf einen Mix, der uns einerseits erlaubt, langfristig zu planen, andererseits aber nie die Geschwindigkeit und Flexibilität außer Acht zu lassen, die das digitale Medium auszeichnet. Wir werden daher immer genug Platz für Kommentare und Beiträge zu ganz aktuellen Themen haben.

Welche Technik wird dafür verwendet und mit welchen Kanälen ist der Blog verbunden?

Wir arbeiten mit WordPress, das erlaubt uns eine leichte Handhabung auch innerhalb des Hauses, und selbstverständlich finden unsere Beiträge auf eigenen Accounts auf Facebook, Youtube und Twitter statt. Außerdem hatten wir schon zwei „analoge“ Veranstaltungen unter der Flagge des resonanzbodens, den resonanzraum, bei der Experten aus Kulturpolitik und Publishing und unsere AutorInnen über Zukunftsthemen (Zukunft der Verlage,  Fragestellungen der künstlichen Intelligenz) diskutiert haben. Der dritte resonanzraum ist gerade in Vorbereitung und wird sich mit der Zukunft der Demokratie befassen.

Gibt es einen Austausch mit der Community bzw. gibt es Feedback von Seiten der Leser?

Uns ist Feedback sehr wichtig, wir versuchen ständig von JournalistInnen, BloggerInnen und LeserInnen zu erfahren, ob unsere Inhalte auch ankommen. Darüber hinaus haben wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit anderen Verlagsblogs kollaboriert, etwas, was wir definitiv ausbauen möchten.

Wie wird der Erfolg gemessen? Und welche Kriterien werden dafür angesetzt?

Erfolgreich sind wir immer dann, wenn unsere AutorInnen  Anstöße geben oder inspirieren können, wenn sich ihre Beiträge einen Weg auf andere Plattformen bahnen, sich in Zeitungen und Onlinemagazinen wiederfinden; wenn sie LeserInnen gewinnen können, die vielleicht sonst nie zu ihren Büchern oder sonstigen Publikationen gegriffen hätten.

Gibt es einen besonderen Wunsch für die Zukunft?

Unbedingt: Wir wollen wachsen, wollen mehr LeserInnen erreichen, mehr Zusammenarbeit mit den anderen Blogs da draußen! Mit Verlagsblogs, Buchblogs, mit RezensentInnen, RedakteurInnen, JournalistInnen, LeserInnen. Die Arbeit anderer inspiriert uns zu Höchstleistungen, sie ist Ansporn und Messlatte für unsere eigene.

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Was gibt es noch zu sagen oder ein kreativer Exkurs der Redaktion.

Ein herzlicher Gruß von einem kleinen Teil der resonanzboden– Redaktion an alle Leser des glasperlenspiel13!

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