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Blogs der Buchbranche im Porträt | mairisch Verlagsblog

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Die Reihe Blogs der Buchbranche im Porträt erhält Zuwachs: Der Hamburger Independent-Verlag mairisch, mittlerweile knapp 20 Jahre alt, bietet auf dem verlagseigenen Blog ein breites Themenspektrum an und hat sich für den Monat Februar – in Vorbereitung auf die Frankfurter Buchmesse 2016 – wirklich etwas sehr Originelles ausgedacht. Aber lest selbst.

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Seit wann gibt es den Blog?

Seit 2008.

Warum gibt es den Blog und was gab den letzten Anstoß diesen aufzusetzen?

Die Inhalte unserer Webseite sind eher informativ, da ist kein Platz für die alltäglichen Spielereien. Und auf Facebook und Twitter kann man zwar kleinere Sachen platzieren, aber für längere Geschichten, Interviews oder längere Ankündigungen ist da kein Platz. Also musste ein Blog her, auf dem das alles vereint werden konnte.

Welche Zielstellung verfolgt der Verlag damit?

Wir wollen unterhalten, Sachen ausprobieren und Hintergründe liefern zu den Veranstaltungen und Veröffentlichungen – sei es in Form von Interviews mit den Autoren, Musikern und Zeichner, als Fotogalerien von Events oder als Reihe zu bestimmten Themen.

Wie unterscheidet sich der Blog des mairisch Verlags von anderen Verlagsblogs?

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Die aktuelle Album von Spaceman Spiff – ENDLICH NICHTS

Ich glaube, wir schauen viel über den eigenen Tellerrand und interessieren uns sehr dafür, was andere machen: Also, welche tollen Buchhandlungen gibt es und was zeichnet sie aus? Oder wir haben eine Interview-Reihe mit neugegründeten Verlagen gemacht – was machen sie, warum machen sie das und was ist das besondere daran? Vor einigen Jahren war ich auch in den USA und habe dortige Akteure der Literaturbranche interviewt – in dieser Zeit kam gerade das erste iPad auf den Markt und es hieß, dies verändere das Lesen nun aber ganz grundsätzlich. Ich wollte einfach mal hören, was Verlage, Buchhändler und Magazinmacher in Kalifornien dazu sagten. Da unser Programm außerdem ja nicht nur aus Büchern, sondern auch aus Hörspielen, Musik und Graphic Novels besteht, gibt es zum Glück jede Menge tolle Bildergalerien, Soundfiles und Musikvideos, die wir im Blog verwenden können.

Welche Themen/Formate sind besonders wichtig?

Interviews, Fotos und Artikelserien – z.B. die 7-teilige Reihe „Was macht eigentlich ein Verlag“, die bisher am meisten gelesen wurde überhaupt.

Wie setzt sich die Redaktion zusammen und wo ist sie intern angesiedelt?

Wir sind allgemein ja nur ein sehr kleines Team und erstellen die Artikel auch in diesem Team. Manchmal gibt es Gastbeiträge von unseren Autoren, Grafikern oder Musikern, aber das ist selten.

mairisch-team

Welchen Themenplanung liegt dahinter? Wie langfristig, nachhaltig sind die Themen angelegt?

Für die Artikelserien gibt es schon eine gewisse Vorbereitungszeit, die meisten Themen sind aber sehr spontan. Aber gerade bei den Serien merkt man, dass sie langfristig Besucher auf die Seite ziehen.

Welche Technik wird dafür verwendet und mit welchen Kanälen ist der Blog verbunden?

Die Webseite und auch der Blog basieren auf dem CMS von Jimdo. Wir verbreiten die Posts dann über Instagram, Facebook und Twitter.

Gibt es einen Austausch mit der Community bzw. gibt es Feedback von Seiten der Leser?

Ja, wobei das in den sozialen Netzwerken deutlich häufiger und intensiver ist als im Blog direkt. Die Zeit, in der man in Blogs Kommentare hinterließ, scheint mir etwas vorbei zu sein, zumindest in unserem Bereich.

Wie wird der Erfolg gemessen? Und welche Kriterien werden dafür angesetzt?

Das ist uns nicht wichtig. Wenn uns das Thema Spaß macht, wird es gemacht.

Gibt es einen besonderen Wunsch für die Zukunft?

Ja, mehr Zeit zu haben – für mehr tolle Inhalte.

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Was gibt es noch zu sagen oder ein kreativer Exkurs der Redaktion.

Im Februar 2016 haben wir eine ganz besondere Aktion vor: Für einen ganzen Monat werden wir unseren Verlagssitz in die Niederlande verlegen und von dort bloggen – Interviews und Artikel über die dortige Literaturszene, über Autoren, Buchhändler, Verleger, Lektoren, Veranstalter, Agenten, Magazinmacher und viele andere. Außerdem wollen wir berichten, was sich kulturell sonst dort tut, was es mit Belgien, Flandern und dem Sprachengewirr auf sich hat, welche Kneipen, Cafés und Veranstaltungsorte wir entdecken und welches Bier aus Belgien jetzt nun wirklich das beste ist. Wir freuen uns schon sehr auf diese – auch für uns – sehr ungewohnte Aktion!

mairischgoestoamsterdam

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