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Blogs der Buchbranche im Porträt | Textlicht – Verlagsblog von Edition Atelier

Veröffentlicht am

Der Wiener Independent Verlag Edition Atelier stellt in meiner Reihe Blogs der Buchbranche im Porträt den Blog Textlicht vor und folgt damit auf KiWi und Diogenes, die bereits Einblicke gewährten.

Textlicht

Seit wann gibt es den Blog?

Seit dem Sommer 2013, Anfang 2015 haben wir umstrukturiert.

Warum gibt es den Blog und was gab den letzten Anstoß diesen aufzusetzen?

Anfang 2013 sind wir mit der Paperback-Reihe „Textlicht“ gestartet. AutorInnen können hier kürzere Texte in Buchform publizieren. Über diese Möglichkeit haben wir viele neue Autorinnen und Autoren kennengelernt, die inzwischen auch Romane oder Erzählbände bei uns veröffentlicht haben, etwa Thomas Ballhausen und Eva Schörkhuber. Zuletzt ist eine Novelle von Hanno Millesi erschienen, die er schon einige Jahre zuvor geschrieben hatte. Und wir haben überlegt, was wir mit der „Marke“ Textlicht und dem, wofür sie steht & was sie für uns bedeutet, sonst noch machen können. Wir wollten mit dem Blog auch hinter die Kulissen blicken, so gab es etwa Video-Interviews, kurze Besprechungen, Veranstaltungsrückblicke etc.

Textlicht-Reihe der Edition Atelier

Textlicht – Reihe der Edition Atelier

Im Herbst 2013 sind wir die gleichnamige Lesereihe mit Open Stage & DJ-Musik im Wiener Club Fluc gestartet, zu der wir natürlich auch andere Autorinnen einladen. Textlicht hat sich also immer mehr geöffnet, und so dachten wir, wir sollten auch den Blog öffnen.

Welche Zielstellung verfolgt der Verlag damit?

Zum einen wollen wir den Verlag und die Bücher vorstellen. Die AutorInnen haben hier die Möglichkeit, über ihre Texte zu sprechen und Einblicke in die Entstehungsprozesse zu geben. Einer der ersten Gedanken war auch, die AutorInnen untereinander zu vernetzen, sie einzuladen, sich auch mit den Büchern der anderen VerlagsautorInnen zu beschäftigen. Daneben können wir hier ungezwungener auf den Literaturbetrieb reagieren, können auch über Dinge schreiben, die nicht unmittelbar mit dem Verlag zu tun haben.

Wie unterscheidet sich Textlicht von anderen Verlagsblogs?

Hm … Die Unterschiede beginnen wohl schon bei der jeweiligen Programmausrichtung der Verlage. Und bei der Größe – je mehr MitarbeiterInnen und AutorInnen, desto größer sind die Möglichkeiten, einen Blog zum Laufen zu bringen und am Leben zu halten.

Welche Themen/Formate sind besonders wichtig?

Ganz klar die Beiträge der Autorinnen und Autoren, weil der Blog dadurch erst richtig lebendig wird & sie auch außerhalb der Buchdeckel etwas zu sagen haben. Daneben auch die Rubrik 5 Fragen an …“ (so eine hat wohl jeder Verlagsblog, oder?), wo die AutorInnen und ÜbersetzerInnen u.a. auch den Soundtrack zu ihrer Arbeit vorstellen können. Eine Lieblingsrubrik ist auch die Kolumne „Bücher, die Thomas Antonic und Janne Ratia niemals schreiben werden“. Wir überlegen außerdem, eine Seite mit belletristischen Texten einzuführen, für die auch AutorInnen, die nicht bei uns publizieren, schreiben können.

Wie setzt sich die Redaktion zusammen und wo ist sie intern angesiedelt?

Edition_Atelier_Legler_Poll_Reiner

Sarah Legler, Jorghi Poll und Sebastian Reiner

Da gibt’s nicht so viele Möglichkeiten: Wir sind aktuell nur zu dritt im Verlag. Jorghi Poll, Sebastian Reiner und Sarah Legler. Über Inhalte und Ideen sprechen wir oft zwischendurch, ein bis zweimal im Jahr machen wir gemeinsam Redaktionspläne, die aber eben immer wieder ergänzt werden. Die Umstrukturierung habe ich im Dezember 2014 mit meiner damaligen Kollegin Jana Volkmann gemacht.

Welche Themenplanung liegt dahinter? Wie langfristig, nachhaltig sind die Themen angelegt?

Wir versuchen, regelmäßig eine größere Geschichte online zu stellen, öfter als ein bis zweimal im Monat geht sich das aber zeitlich nicht aus. Generell haben wir aber keinen sehr strengen Plan – wenn sich etwas ergibt, das wir gut finden, stellen wir’s online.

Welche Technik wird dafür verwendet und mit welchen Kanälen ist der Blog verbunden?

Der Blog läuft auf WordPress, daneben betreiben wir einen Facebook-Account, Twitter, seit Neuestem auch Instagram.

Gibt es einen Austausch mit der Community bzw. gibt es Feedback von Seiten der Leser?

Den gibt’s schon, aber nur sehr zurückhaltend. Gefühlsmäßig wird’s mehr – aber ob’s jemals genug sein wird?

Wie wird der Erfolg gemessen? Und welche Kriterien werden dafür angesetzt?

Wir schauen uns schon Statistiken an, haben auch die Likes im Auge – aber „Erfolg“ ist ja hier ein weitläufiger Begriff, wo fängt der an?

Gibt es einen besonderen Wunsch für die Zukunft?

Mehr Regelmäßigkeit & sich im Arbeitsalltag von den ganzen Social-Media-Kanälen nicht überfordern lassen.

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Was gibt es noch zu sagen oder ein kreativer Exkurs der Redaktion.

Wir freuen uns, dass wir eingeladen wurden, an der Interviewreihe teilzunehmen und schicken – nicht besonders kreativ, aber umso herzlicher – Grüße aus Wien!

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