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13 Belletristik: Zeitschrift für Literatur und Illustration

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13 Belletristik Zeitschrift für Literatur und Illustration

13 Belletristik: Zeitschrift für Literatur und Illustration

Besser spät als nie. Das musste ich wieder einmal für mich feststellen denn die Belletristik: Zeitschrift für Literatur und Illustration Nr. 13 – erscheint zum letzten Mal! Die letzte Ausgabe einer Zeitschrift, die Grundlage für das Entstehen des aktuellen Berliner Verlagshauses J. Frank war. Immer 100% unabhängig und ohne Werbung präsentierte und präsentiert sie in der letzten Ausgabe eine kunstvolle Verbindung der schreibenden mit der grafischen Kunst. Dabei bedingen sich beide Künste: Texte nehmen Illustrationen als Grundlage ihrer Auseinandersetzung, Illustrationen beziehen künstlerische Position zu Texten. Über 150 AutorInnen und ebenso viele IllustratorInnen haben der Zeitschrift seit mehr als acht Jahren ein unverwechselbares Gesicht gegeben. Mit einem anspruchsvollen Mix „Graphic Diaries treffen aus multilinguale Lyrik, Langgedicht auf Interview und Alte-Gemälde-neu-interpretiert auf Übersetzungskunst“ überzeugt die Zeitschrift auf immerhin 127 (!) Seiten ein aller letztes Mal. Besonders spannend fand ich das Thema Zweisprachigkeit und die dazugehörenden Texte von Olga Martynova. Eine russische Schriftstellerin, die Prosa auf Deutsch und Gedichte auf Russisch schreibt.

Und nun halte ich mich zurück und lasse meine persönlichen, visuellen Höhepunkte sprechen.

Die anderen zwölf Ausgaben findet ihr hier. Ihr könnt diese noch immer käuflich erwerben.

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  1. Liebe Bücherliebhaberin,
    leider kann ich mich nur anschließen: ich kannte diese Zeitschrift auch bisher nicht – und nu ist sie tot…
    Was ein Glück immerhin, dass Du uns in allerletzter Minute noch so begeistert drauf hingewiesen hast. Dafür und für die tollen Fotos von dieser wunderbaren Zeitschrift ein herzliches Danke schön und einen eben solchen Gruß
    Kai

    P.S. habe mich grade mal auf der Verlagsseite umgeschaut. Also erstens gibt es noch ganz viele Nummern zu bestellen, Glück gehabt – und zweitens hat Andrea Schmidt vom Verlag völlig recht: die Bücher scheinen mit dem gleichen Impetus und der gleichen Leidendchaft gemacht, wie die Zeitschrift. Da gibt es noch was zu entdecken!

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    • buecherliebhaberin

      Lieber Kai,

      schön, dass du gleich auf der Verlagsseite schaust und dich ein wenig inspirieren lässt. Ja, die früheren Ausgaben kann man noch bestellen. Da gibt es also noch einiges zu lesen und zu bewundern.

      Viele liebe Grüße zurück
      Vera

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  2. Was du immer so für Perlen ausgräbst, liebe Bücherliebhaberin! Ich mag Literaturzeitschriften, Bella triste zum Beispiel oder Edit, viele von ihnen haben ja auch ein graphisches Moment. Aber selten so ausgeprägt wie bei der Belletristik, die auch mir gänzlich unbekannt war. Sehr hübsch anzusehen und inhaltlich sicherlich nicht weniger reizvoll – Chapeau an den Verlag!

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    • buecherliebhaberin

      Liebe caterina,

      der Zufall oder das Schicksal hat sie mir ins Haus gebracht. Das es nun gerade die Nr. 13 in diesen wundervollen Grüntönen war sicher ein Glücksgriff. Chapeau an den Verlag, das er auch 13 Ausgaben lang durchgehalten hat!

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  3. Vielen Dank für eure Kommentare zu unserer Zeitschrift! Tatsächlich wollen wir uns mehr auf unsere Buchreihen konzentrieren und das Zeitschriftenherausgeben anderen Verlagen überlassen. Aber nicht nur unsere Zeitschrift ist gestalterisch und inhaltlich inspirierend und aufwendig gestaltet, auch bei unseren Buchreihen legen wir großen Wert auf das Zusammenspiel von Typografie, Papier und Gestaltung, um den texten damit neue Räume zu eröffnen. Wenn euch die Zeitschrift gefallen hat, dann schaut auch einmal in unsere Bücher hinein: http://issuu.com/verlagshaus/docs/140715_vjfb_vorschau_herbst2014?e=0/8618160

    Herzliche Grüße aus dem Verlagshaus und vielen Dank der Bücherliebhaberin für das Vorstellen der letzten Ausgabe der Belletristik, Andrea

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Andrea,

      herzlichen Dank, dass du dich persönlich meldest. Ich wollt euch eigentlich kurz anschreiben und noch einmal genauer nachhaken. Nun bist du mir zuvor gekommen. Ich kann eure Argumentation sehr gut nachvollziehen. Und wir du schon erwähnt hast, fließen eure Erfahrungen aus der Zeitschrift, eure Leidenschaft für Texte und Illustration ungehindert in eurer wunderbares und facettenreiches Verlagsprogramm.

      Gern geschehen, ich habe die Nr. 13 mit viel Freude rezipiert.
      Die herzlichsten Grüße nach Berlin und weiterhin viel Erfolg auf eurem Weg.
      Die Bücherliebhaberin

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  4. Mir geht es auch wie Birgit und IngridW. War mir bislang völlig unbekannt. Aber allein Layout und Typographie ziehen mich imagisch n den Bann. Werde wohl ein wenig bei den älteren (noch erhältlichen) Nummern „räubern“ müssen. lg_jochen

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    • buecherliebhaberin

      Lieber Jochen,

      schön, dass der Beitrag dich zum Räubern animiert. Ja, das Layout hat mich auch sofort angesprochen. Auch die Farbgebung der aktuellen Ausgabe ist einfach was für mich!
      Ich wünsch dir viel Freude beim Blätter.

      Viele Grüße
      Die Bücherliebhaberin

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  5. Mir geht es wie Birgit – auch ich kannte diese wunderbare Zeitschrift bisher nicht. Und auch ich finde es bedauerlich, dass es sie künftig nicht mehr geben wird.

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Ingrid,

      ich kann euch wirklich nur beipflichten. Aber vielleicht gibt es ja doch noch einmal ein Umdenken. Sag niemals NIE! Bis dahin kannst du in dreizehn verschiedenen Ausgaben blättern und vieles Neues entdecken. Literatur und Illustration ist ja zum Glück zeitlos.

      Ganz herzliche Grüße von Vera

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  6. Ich lese – und sehe – das erste Mal von dieser Zeitschrift, bin begeistert und traurig, dass sie offensichtlich eingestellt wird. Weißt Du, warum?

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Birgit,

      ich denke mal, dass so eine Zeitschrift ein enormer Kraft- und Zeitaufwand ist. 127 Seiten redaktionell zu betreuen, ist sicher nicht ohne. Als Erklärung wurde gesagt, dass man sich auf die Buchreihen des Verlages konzentrieren möchte. Kann man auch verstehen. Trotzdem ist es sicher sehr schade, wenn eine so qualitativ hochwertige Zeitschrift „verschwindet“. Zumal eben viele sie nicht kannten ….

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