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Die INSEL unter den Buchreihen

Veröffentlicht am

Seit Jahren nun bin ich glühende Verehrerin und eiserne Fürsprecherin von gebundenen Bücher. Da gibt es nichts zu argumentieren: sie sind einfach ästhetisch schöner! Stundenlange Diskussionen und Unverständnis habe ich mir damit eingehandelt. Nun hat sich in letzter Zeit eine weitere Vorliebe immer mehr an die Oberfläche gearbeitet: Nicht nur gebunden müssen sie, nein sie müssen gestalterisch anspruchsvoll und mit viel Liebe fürs Detail angefertigt sein. Welch wunderbares Beispiel sind da die Ausgaben der Insel-Bücherei. Mittlerweile gibt es wohl über 1.400 Ausgaben, manche davon sind ein Vermögen wert.

Die Buchreihe hat während ihres über 100jährigen Bestehens eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1912 erschienen unter der Verantwortung von Anton Kippenberg, Leiter des damaligen Insel-Verlags, die ersten zwölf Bände. Geistiger Urheber war wohl Stefan Zweig, der Kippenberg inspirierte die »50-Pfennig-Bücher« zu verlegen. Die Reihe „soll kleinere Werke – Novellen, Gedichtgruppen, Essays […] enthalten, […] die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind oder denen wir eine besondere aktuelle Wirkung zu geben beabsichtigen, und gelegentlich auch illustrierte Bücher.“ „Freundlich ausgestattete Bändchen“ hochwertig verarbeitet und mit farbigen Überzugspapier versehen. Die Bandbreite war und ist enorm. Von lyrischen Ausgaben, über Prosa und Essayistik klassischer Autoren und zeitgenössischer Verlagsautoren ist alles zu finden. Später traten Kunst- und Naturdarstellungen, Texte der Märchen- und Sagenwelt sowie Lizenzausgaben von Autoren anderer Verlage hinzu. Heute gehören unter die Bestseller sogar ein kleines Kräuterbuch und ein Marmeladenbuch.

Erst vor einiger Zeit bin ich ins Schwärmen angesichts eines kleines Schatzes eben aus jener besagten Buchreihe geraten: Hesse hatte es mir mit seinen Gedanken und Inspirationen zu Bäumen angetan. Aber eben nicht nur der Inhalt, sondern auch die Ausgabe hatte mein Interesse geweckt.

Meine kleine Insel-Bücherei

Meine kleine Insel-Bücherei

Obwohl ich die Insel-Bücherei kenne, ist sie mir durch diesen Band wieder ins Gedächtnis zurückgekehrt, habe danach sofort den aktuellen Katalog durchsucht und ganz wunderbare „Literatur-Inseln“ gefunden. Und so möchte ich in diesem Beitrag Else Lasker-Schüler mit „Denk Dir ein Wunder aus“ und Anna Achmatowa mit „Ich lebe aus dem Mond“ vorstellen. Aber auch Euch, liebe Leser und Leserinnen will ich an meiner Freude teilhaben lassen und so wird ein wundervolles Notizbuch aus der Insel-Bücherei demnächst auf die Reise geschickt. Mehr dazu erfahrt ihr am Ende des Beitrags.

Nun zur wunderbaren Lyrik zweier so sprachgewandten Poetinnen. Natürlich darf bei einer Antologie von Else Lasker-Schüler der Teppichtibet nicht fehlen aber es gibt weit mehr zu entdecken. Die Auswahl der Texte wurde ursprünglich für eine Veranstaltung mit der Schauspielerin Angela Winkler zusammengestellt. Aus Briefen, Prosa und Gedichten entstand so ein bunter, wilder und zugleich berauschender Wortteppich.

Else Lasker Schüler: Denk Dir ein Wunder Aus

Else Lasker Schüler: Denk Dir ein Wunder Aus

DANN

…. Dann kam die Nacht mit Deinem Traum
Im stillen Sternebrennen.
Und der Tag zog lächelnd an mir vorbei,
Und die wilden Rosen atmeten kaum.

Nun sehn ich mich nach Traumesmai,
Nach Deinem Liebesoffenbaren.
Möchte an Deinem Munde brennen
Eine Traumzeit von tausend Jahren.

———————————————

ICH BIN DIE ELSE LASKER-SCHÜLER

Ich bin zwischen Europa und Asien geboren, hütete bis zu meinem 14. Jahre die Kamelherden meines Urgroßvaters zum Zeitvertreib, der Scheik in Bagdad war. Später hörte  ich den Weisheiten eines Inders zu, verstehe mich nun auf Mond und Stern und Traumdeuterei. Meine linke Seite ist vollständig aus krystallisiertem Wasser des heiligen Flusses.

Bin am 11. Februar geboren, dichtend kaum zwei Jahre zählend – auf einem Kinderstuhl gesessen – und zurückgeblieben, meine Lieben, wählen Sie die Jahreszahl nach Belieben zwischen sieben und ungefähr und sieben.

Else Lasker-Schüler, eine Frau, eine Künstlerin mit vielen Geheimnissen, die vielen ein  Rätsel bleibt und auch ich erschließe mir jedes Puzzlestück zaghaft und staunend. An anderer Stelle hatte ich bereits ihre Eindrücke zu Berlin vorgestellt. Schon damals hat sie mich gefesselt: Ihre gnadenlose Direktheit, ihre scheinbar mystischen Anwandlungen. Das Streben nach persönlicher Freiheit, die sie schamlos auslebt und vor ihrer Umwelt (ein)fordert.

***

Anna Achmatowa: Ich lebe aus dem Mond

Anna Achmatowa: Ich lebe aus dem Mond

Wie am Rande der Wolke dort,
denk ich immer noch an dein Wort ,

und mein Wort hat dir die Nacht
zum leuchtenden Tag gemacht.

Wir standen der Erde so fern,
als wär jeder von uns ein Stern.

Nicht schüchtern und nicht entsetzt,
weder damals, noch später, noch jetzt.

Aber liehst du mir auch dein Ohr,
als ich dich – noch lebend – beschwor?

Und ich schlage die Tür, die du
aufgerissen, wohl niemals zu.

Eingeleitet wird der fünfteilige Gedichtzyklus Cinque mit Zeilen von Charles Baudelaire: „Autant que toi sans doute il te sera fidele Et constant jusques a la mort.“ Die russische Dichterin Anna Achmatowa habe ich über einen interessanten und sehr berührenden Beitrag auf sätze&schätze entdeckt. Ihr Band „Ich lebe aus dem Mond, du aus der Sonne. Liebesgedichte“ wird umrahmt von originellen, einfachen wie sinnlichen Illustrationen der Künstlerin Jutta Bauer. Allesamt harmonisch auf dem Cover arrangiert. Interessant finde ich einen Übersetzungsvergleich. Ich habe hier das gleiche Gedicht wie Birgit auf ihrem Blog gewählt. Nun bin ich leider nicht des Russischen mächtig, um mir selbst ein Urteil zu bilden.  Für die Insel-Bücherei-Ausgabe übersetzte Alexander Nitzberg, für die Reclam-Ausgabe Kay Borowsky. Jede Übertragung für sich hat seinen Reiz. Achmatowas Liebesgedichte sind zuweilen melancholisch und traurig-tragisch. Selten beschreiben sie die überschwängliche und lebensbejahende Seite der Liebe. Hintergrund ist ihr bewegtes Leben; ebenfalls bei Birgit nachzulesen.

***

Insel-Bücherei Notizbuch Marc Aurel

Insel-Bücherei Notizbuch Marc Aurel

Es wird niemand widersprechen, wenn ich behaupte, dass die gezeigten Ausgaben ein visueller Genuss sind. Nun möchte ich Euch ebenfalls damit beglücken. Ganz neu in der Insel-Bücherei gibt es ein zauberhaftes Notizbuch mit einem wunderschönen Zitat von Marc Aurel: Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat. Der Verlag hat mir liebenswürdigerweise ein Exemplar zur Verfügung gestellt, damit ich jemanden eine Freude machen kann. Verratet mir also im Kommentarfeld, ob Ihr eine Lieblingsausgabe der Insel-Bücherei habt und warum gerade diese. Falls Ihr die Insel-Bücherei bei mir neu entdeckt, dann schaut Euch doch einmal im Programm um. Vielleicht werdet ihr dort fündig und verratet mir dann welches Bändchen Euer erstes wär. Ich bin gespannt.

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  1. Ich bin ab und an immer wieder im Internet am stöbern, um über die Insel-Bücherei mehr zu erfahren. Ich sehe zwar das der Beitrag etwas länger her ist, aber trotzdem wollte ich mich hier mal verewigen. Ich sammle die Inselbändchen seit ca 10 Jahren und darf zum heutigen Tage 2707 Bändchen zu meinen Eigenen zählen. Als ich mein erstes Band in der Hand hielt, wusste ich einst noch nicht, zu welcher Leidenschaft sich das entwickelte. Meine Begeisterung liegt nicht nur bei den Inhalten und den absolut schönen Einbänden, sondern welch tolle Geschichte einige Bücher durch Eintragungen, Widmungen und Stempel erzählen. Ich kann jedem diese Bändchen empfehlen. Die machen so viel Freude.
    Liebe Grüße aus Bremerhaven wünscht Nico

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  2. Pingback: Zu Besuch beim Suhrkamp Verlag in Berlin | glasperlenspiel13

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  4. Hallo :)
    Ich habe leider auch noch keine Bücher der Insel Bücherei. Aber ich hab mich mal umgesehen und mir ist gleich Nummer 1390 ins Auge gesprungen. Und das ist auch sehr passend, denn es handelt sich um „Leise rieselt der Schnee – Texte und Bilder
    Auswahl und Nachwort von Gisela Linder. Mit farbigen Abbildungen“. http://www.suhrkamp.de/buecher/leise_rieselt_der_schnee-_19390.html Da ich ein Kind des Winters bin, konnte es ja nicht anders kommen :)

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    • buecherliebhaberin

      Herbstkind grüßt Winterkind!

      Das Buch passt natürlich hervorragend zu Dir. Auch das Cover mit blauem Hintergrund und weißem Hirsch sieht bezaubernd aus. Eine gute Wahl, zu der ich dir nur gratulieren kann.

      Viel Freude damit!

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  5. Wirklich eine der schönsten Buchreihen!

    Ein Traum, die komplette Sammlung sein eigen zu nennen, ist und bleibt ein Traum.

    Immerhin ist Durchleser stolzer Besitzer von 34 Bänden.

    Und darunter als die niedrigsten Nummern:
    Bd. 66 Struwwelpeter
    Bd. 74 Portugiesische Briefe übertragen von Rainer Maria Rilke.

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Durchleser,

      34 Bände (!). Respekt. Gibt es nicht eine wunderbar hübsche Reihe der Buchrücken im Regal? Der Struwwelpeter also. Den kennen meine Kinder noch nicht. Gut, dass du mich erinnerst. Der Klassiker gehört in jeden Haushalt. Die Portugiesischen Briefe von Rilke sagen mir leider gar nicht. Aber ich werde mich erkundigen.

      Vielen Dank fürs Zählen und Teilen!
      Eine beeindruckte Bücherliebhaberin grüßt

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      • Vielen Dank für das schöne Kompliment! Ja, es schon eine sehr ästhetische bibliophile Reihe, die jedes Bücherregal verschönert.

        Was die Portugiesischen Briefe betrifft handelt sich dabei um „Die Briefe der Marianna Alcoforado“, welche Rilke übertragen hat.

        Übrigens Durchlesers Lieblingsbuch aus dieser Reihe ist „Das unbekannte Meisterwerk“ von Honoré de Balzac mit Illustrationen von Pablo Picasso. Ein echtes Bijou…

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  6. Ich habe leider noch keile Insel Bücher habe mir aber das Buch: Vom Glück der Freundschaft (Insel Bücherei) gekauft und eines für meine Freundin zum Verschenken.

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Anita,

      wie schön, dass du dieses Glück gleich weiter verschenkst. Es ist also das erste Insel-Büchlein, was eine Heimat bei dir zu Hause findet. Das es dann gleich vom Glück und der Freundschaft handelt, kann man nur als positives Zeichen werten.
      Vielleicht wird es ja Grundstein einer kleinen Sammelleidenschaft?!

      Liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

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  7. Ich habe drei allerallerliebste zerlesene, zerzauste Lieblingsinselbücher (und dann noch viele andere Inselausgabe, von denen jedes Buch ganz direkt mit mir zu tun hat):
    Zwei davon sind noch von meinem Vater (geb 1915), die er irgendwie mit im Krieg hatte und die ihm das „Wertvollste“ waren im Tornister: Nr. 1 Rilke „Die Weise von Liebe und Tod des Corners Christoph Rilke“ und Nr. 180 Höderlin „Hymnen an die Ideale der Menschheit“. In der Kriegsgefangenschaft hatte er sie wohl auch und sie waren „Über-Lebensmittel“
    Mein eigenes erstes Insel Buch war 907 Brecht „Von der Freundlichkeit der Welt“, das bekam ich von meinem damaligen DDR-Freund zum Abitur (im Westen) und in der Ausgabe steht „Ausgabe für die Deutsche Demokratische Republik und die sozialistischen Länder mit Genehmigung des Aufbau-Verlages Berlin und Weimar und des Suhrkamp Verlages, Frankfurt am Main. Der Vertrieb in der Deutschen Bundesrepublik, in Westberlin und im übrigen Ausland ist nicht gestattet. Insel-Verlag Anton Kippenberg, Leipzig. Erste Auflage 1971“.
    Diese Bücher sind unzählige Male mit mir umgezogen und ob sie antiquarisch wertvoll sind oder nicht, ist mir völlig egal. Für mich gehören sie zur Grundausstattung meines Lebens und meiner Geschichte.

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Andrea,

      vielen Dank für deinen ausführlichen und interessanten Beitrag. Die Ausgaben seines Vaters zu besitzen, die ihm so wichtig und unentbehrlich waren, ist ja wirklich ein Geschenk des Lebens. Das sie zur Grundausstattung deines eigenen Lebens und deiner Geschichte gehören, kann man gut nachvollziehen. Wie schön so etwas im Bücherregal zu wissen.

      Der Eintrag bei Büchlein Nr. 907 ist Geschichte pur. Mein Gott, da bekommt ja fast Gänsehaut. Was Bücher so alles erzählen können und wenn es nur der bibliografische Hinweis ist. Ich habe hier zu Hause etwas ähnliches. Ein fünfteiliges Lexikon: die ersten zwei Bände erschienen noch in der DDR, der dritte in der Wendezeit und die letzten zwei Bände schon im wiedervereinigten Deutschland. Einmalig.

      Nochmals ganz herzlichen Dank für deinen ganz persönlichen Einblick und viele liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

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  8. die inselbücher.. bin ich natürlich auch schon angelandet, wenn auch nicht sehr zahlreich. wenn ich noch auf einen anderen verlag mit schönen büchern aufmerksam machen darf? ich bin durch zufall auf faber und faber (http://www.faberundfaber.de) gestoßen mit den „facezien des poggio“ und war über das preis/leistungsverhältnis fassungslos: ein wunderschön gebundenes buch mit illustrationen für wenige euronen. habe ich mir dann natürlich gleich den meister floh noch bestellt und noch eins, das heute kommen müsste. natürlich gibt es auch teurere bände im verlag, ich habe jetzt erst einmal nach portemonnaie bestellt… ;-) leider hat die i-net-seite keine suchfunktion, deshalb einfach stöbern.
    lg
    fs

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    • buecherliebhaberin

      Lieber Flattersatz,

      natürlich darfst du auf weitere Schätze aufmerksam machen. Vor allem wenn es sich um ein Verlag aus der lieben Heimat handelt (das war dir sicher gar nicht bewusst). Faber und Faber hat wunderschöne illustrierte Bücher, Kinderbücher und vieles mehr und du hast Recht. Das Preis/Leistungsverhältnis ist geradezu unglaublich. Aber auch die teuren Bände haben ihren Reiz. Naja es ist ja bald wieder Weihnachten. Bzgl. der Inselbücher müsste ja eigentlich ein grünes Hessebüchlein irgendwo hervorblitzen …

      Ganz liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

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  9. Liebe Vera,
    nun habe ich auch mal in meiner Bibliothek gestöbert, nachdem ich aufmerksam Deinen Beitrag gelesen habe. Bei mir gibt es folgene Insel-Bändchen:

    Nr. 1318 – Gaudí in Manhattan von Carlos Ruiz Zafón
    Nr. 1338 – Blumen – Gottfried Benn

    Ich bin gerade überrascht, dass ich nur diese beiden besitze. :)

    Liebe Grüße und danke für den schönen Beitrag!
    Mina

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Mina,

      Gaudí in Manhattan? Mein Gott was es alles gibt! Gottfried Benn reizt mich da schon weniger. Aber ist ja alles Geschmackssache. Vielen Dank fürs Rumstöbern in deiner Bibliothek. Nur zwei?! Besser als keins aber man könnte mal wieder über eine Neuanschaffung nachdenken …
      Ich freue mich sehr, was ich hier noch für Anregungen bekomme und vor allem, was ich noch Neues entdecke. Bei 1.400 Bänden sicher auch keine Überraschung.

      Ganz liebe Grüße und danke fürs Danken.
      Vera

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      • Ja, zwei sind wirklich wenige.
        Aber vielleicht wird dadurch die Weihnachtswunschliste etwas länger. Ich habe in der neuen Gesamtübersicht des Verlags direkt einige entdeckt, die ich sehr ansprechend fände.

        Liebe Grüße,
        Mina

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  10. Ich kann dir und jedem Liebhaber der Reihe nur empfehlen bei einem Besuch in Leipzig bei der Bücherinsel in der Ritterstraße vorbeizuschauen. Dort stehst du dann wahrscheinlich erstmal minutenlang stauend vor einer riesigen Schrankwand, die komplett mit Insel-Büchern gefüllt ist. Ich habe dort mit Freude Dutzende der Bändchen ausgesucht und heimgeschleppt!

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    • buecherliebhaberin

      Bettina! Wie schön, dass du die Bücherinsel erwähnst. Als Leipzigerin ist mir die Ritterstraße sehr vertraut und gleichfalls eine bevorzugte Anlaufstelle für den Büchererwerb. Da ich nun schon länger in der Ferne verweile, war ich mir nicht mehr sicher, ob es den Buchladen noch gibt. Aber sieh da: er lebt und atmet. Wie schön. Bei meinem nächsten Besuch in der Heimat werde ich auf jeden Fall vorbeischauen und neue INSEL-Perlen nach Hause tragen. Was hast du Dir denn rausgesucht?

      Ganz herzliche Grüße und nochmals vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Hinweis.
      Die Bücherliebhaberin

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  11. Oh, ja, die Insel-Bändchen sind wirklich ganz bezaubernd! Ich habe auch einige 2nd hand, nichts Wertvolles (glaube ich), aber sehr schön. Man bekommt größte Lust, sie zu sammeln, doch dazu fehlt mir der Platz. Ist vielleicht auch besser für den Geldbeutel ; )

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Petra,

      für Geldbeutel und Wohnung sicher besser aber ich gestehe, dass mir die Fotos von einigen Sammlern samt ihrer Schätze auch sehr gut gefallen. Die zarten und wunderhübschen Buchrücken, zu hunderten versammelt, haben eben auch ihren Reiz. Aber nein! Wir fangen nicht an zu Sammeln! Aber ab und zu sei es uns vergönnt …

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  12. Bei mir im Regal steht das Insel Büchlein Nr. 1264, Joachim Ringelnatz „Warten auf den Bumerang“.
    Warum? Weil sich darin unglaubliche Schätze befinden.
    Liebe Grüße, Klaudia

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  13. Ich habe gerade gestern auf dem Büchermarkt in „meinem“ Bücherdorf Müllenbach „Das Ständebuch“ mit 114 Holzschnitten von Jost Ammann erworben. U. a. auch deshalb, weil sich darin einige Berufe rund um die Themen Papier, Druck und Buch finden, also perfekt zur thematischen Ausrichtung von DruckSchrift passen. Nach und nach will ich die entsprechenden Holzschnitte dort präsentieren. Eine schöne Woche, Ingrid

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Ingrid,

      jetzt musste ich doch etwas länger nach deinem Titel suchen. Wer sich dafür interessiert, hier weitere Informationen:

      IB 133/2A Das Ständebuch. 114 Holzschnitte von Jost Amman mit Reimen von Hans Sachs. Leipzig 1934 (1.-30.Tsd., erste Auflage). Einband 101. Rückenschild aufgedruckt. Titelschild aufgedruckt und dunkelgrüner Rahmen und schwarze Schrift.

      Ein wunderbares Buch und ich bin schon sehr gespannt auf deine Beiträge, die mich, gerade in Bezug auf das Thema natürlich sehr interessieren.

      Eine schöne wie bereichernde Woche
      Liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

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      • Das ist in der Tat ein sehr schönes Buch. Ich besitze allerdings nicht die Erstausgabe – Du hast Dir mit den Daten ja sehr viel Mühe gemacht -, sondern eine gut erhaltene Ausgabe aus 1960. Die tut’s auch und kostete nicht viel Geld … :-)

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  14. Von mir bekommst Du da mit Sicherheit keinen Widerspruch – die Insel-Bücherei ist etwas sehr feines und weckt auch bei mir immer die Jägerin und Sammlerin (manches guterhaltene Exemplar habe ich schon aus Flohmarktkisten gezogen). Lieben Dank auch für die Verlinkung auf meinen Achmatowa-Beitrag. Den Else Lasker-Schüler-Band kannte ich noch nicht, da muss ich nachher gleich mal in meine Buchhandlung gehen…Liebe Grüße, Birgit

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    • buecherliebhaberin

      Liebe Birgit,

      ja für Achmatowa muss ich dir immer wieder danken. Ich will gar nicht wirklich erst mit Jagen und Sammeln anfangen. Ich hätte dann wohl gleich den Anspruch alle besitzen zu wollen. Hin und wieder aber ein Perle einzusammeln, lohnt sich auf alle Fälle. Viel Freude in der Buchhandlung. Was sagst du eigentlich zu den Übersetzungen? Ich finde ja dann doch die Reclam-Version ein wenig melodischer…

      Liebe Grüße
      Vera

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      • Die Achmatowa-Übersetzungen bei Reclam finde ich auch sehr gelungen. Ich hab jetzt hier noch die Zwetajewa aus der gleichen Reihe, da fehlt mir jetzt aber ein Vergleich. Muss mal schauen, ob die Insel-Bücherei auch zum „Z“ der russischen Lyrik schon was hatte…und so geht das Sammeln eifrig weiter :-)

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