indiebookday 2014 mit Francis Nenik

plakat_indiebookday_2014HEUTE steht Literatur im Vordergrund! Und zwar Literatur und Bücher aus den kleinen, unabhängigen Verlagen. Letztes Jahr wurde der indiebookday das erste Mal auf Initiative des mairisch verlags zelebriert. Dieses Jahr wird er international und soll noch mehr begeisterte Leser erreichen.

Auf die Frage was eigentlich dahinter steckt, eine simple Antwort. An diesem Tag soll der Fokus auf die Independent Verlage gelenkt werden. Eine Übersicht, welche Verlage dazugehören findet ihr hier. Geht also in den Buchladen eures Vertrauens (optimal: ein kleiner, inhabergeführter Laden), seht euch um, was die kleinen Verlage alles bieten und wenn ihr Glück habt, nimmt euer Laden sogar an der Aktion teil. In meinem Fall hatte der „Buchladen am Freiheitsplatz eine besonders schöne Idee: Jeder, der am 22. März im Buchladen ein Buch aus einem unabhängigen Verlag kauft, bekommt  noch ein Überraschungsbuch dazu (es handelt sich um Leseexemplare aus Indie-Verlagen). Ein Grund mehr vorbeizuschauen. Ich hatte mir in den vergangenen Tagen extra eins für diesen besonderen Tag bestellt.

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indiebookday 2014 im Buchladen am Freiheitsplatz © glasperlenspiel13

Francis Nenik, den ich bereits an anderer Stelle mit seinem Debüt „XO“ vorgestellt habe, überzeugte mich bei meiner Vorauswahl mit seinem zweiten Buch und dem originellen Titel „Ach, bald crashen die entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren Querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet“. Erschienen bei ed[ition]. cetera – einem Leipziger Verlag. Das eigentlich Spannende am Buch: Es enthält Geschichten und Episoden, die ausnahmslos aus Alliterationen bestehen. Wer sich jetzt weder an den Deutschunterricht, noch an das Grundstudium der Germanistik erinnern kann, dem sei kurz geholfen. Eine Alliteration ist ein literarisches Stilmittel und bedeutet, dass alle benachbarten Wörter im Text mit demselben Anfangslaut beginnen. Eine Leseprobe gefällig? Bitte schön hier entlang.

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Francis Nenik: „Ach, bald crashen […]“

Eine besondere Perle für alle Liebhaber der deutschen Sprache.

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2 Comments

  1. Liebe caterina,

    ich fand die Idee einfach klasse. Hab es auch selbst mal probiert und es geht erstaunlich gut – das Texten mit Alliterationen. „XO“ ist mir dann doch ein Tick zu unkonventionell. Da hat mir dieses Büchlein schon viel besser gefallen. Die Klappstuhllesung schien ja wirklich sehr gelungen.

    Das Überraschungsbuch war vom Wagenbach Verlag: Julia Deck „Viviane Élisabeth Fauville“. Sarah von pinkfish hatte es extra für mich rausgesucht. Es muss aber noch eine Weile warten, da so viele andere Bücher laut HIER schreien. Kennst du ja sicher ;)

    Liebe Grüße
    Die Bücherliebhabern

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  2. Liebe Bücherliebhaberin,
    wow, Francis Nenik: Da hast du dich aber an einer un- und außergewöhnliches Werk herangewagt. Ich habe schon vor geraumer Zeit einen Blick in die Leseprobe geworfen – sehr beeindruckend und auch amüsant, aber ein ganzes Buch dieser Art könnte ich nicht lesen. Allerdings mochte ich eine Erzählung von Nenik sehr gerne, „Joseph und ich“ (http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/klappstuhllesung-joseph-und-ich/-/id=8986864/did=11585024/nid=8986864/pv=gallery/17dootj/index.html), und sein Wer XO reizt mich immer noch sehr. Zweifelsohne ein spannender Autor!

    Und was war das Überraschungsbuch, das du vom Buchladen erhalten hast?

    Herzliche Grüße,
    caterina

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