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Zu Besuch bei der Frankfurter Verlagsanstalt – Nino Haratischwili überraschte mit neuem Roman

Veröffentlicht am
Mitte Februar besuchten Caterina von Schöne Seiten und ich die Frankfurter Verlagsanstalt. Wir folgten einer Einladung der Presseabteilung und wollten Erfahrungen austauschen bzw. wir zwei Bloggerinnen das neue Programm der FVA kennenlernen. Das Team um Verleger Joachim Unseld begrüßte uns sehr herzlich: Franziska Hedrich (Presse), Nadya Hartmann (Vertrieb) und Sina Witthöft (Lektorat).
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Das vierköpfige Team der Frankfurter Verlagsanstalt Nadya Hartmann, Franziska Hedrich, Joachim Unseld und Sina Witthöft © Caterina Kirsten & Laura J. Gerlach


Seit sechs Jahren sitzt der Verlag in den wunderschönen Räumen (inkl. eigenem Handarchiv) einer Altbauwohnung im Westend von Frankfurt. Beeindruckt waren wir von der umfangreichen Elefantensammlung des Verlags und der angenehmen Arbeitsatmosphäre. Übrigens der Elefant – Logo des Verlags – hat es auf sich: Das Geheimnis wird nur Autoren mitgeteilt, die mindestens drei Bücher bei der FVA veröffentlicht haben.

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Verlagsräume der FVA © glasperlenspiel13

Während unseres Gespräch wurden viele aktuelle Themen der Buchbranche angesprochen, ob nun Social Media (mit Facebook, Twitter oder Instagram), die brisante Lage der Kleinverlage und unabhängigen Buchhändler oder das anstehende Frühjahrshighlight die Leipziger Buchmesse, alles kam zur Sprache. Spannend war es ein Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wie entsteht ein Buch, was ist zu beachten. Für Branchenkenner und viele Literaturblogger ist das selbstverständliches Wissen. Für jemand Außenstehenden Fachchinesisch. Mit Überraschungsgast Nino Haratischwili bekamen wir gleich vor Ort einen interessanten Einblick in den Entwicklungsprozess eines Romans. Nino begeisterte vor zwei Jahren mit „Mein sanfter Zwilling“ die Literaturszene. Informative sowie begeisterte Reaktionen zum Buch findet ihr hier und hier. Ich selbst habe sie das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse erlebt. Jetzt hat sie bereits ihr zweites Buch beendet. Herr Unseld und Nino gaben uns einen ersten Vorgeschmack auf den imposanten (mit fast 1.000 Seiten!!) Roman. Und schon jetzt darf ich Euch verraten, dass Caterina von Schöne Seiten die Gelegenheit haben wird exklusiv die ersten 200 Seiten von „Das achte Leben (Für Brilka)“ zu lesen. Und selbstverständlich lässt sie Euch an ihren Eindrücke teilhaben. Ihr könnt also gespannt sein. Momentan befindet sich das Werk im Lektorat, das bedeutet, dass stilistische Unebenheiten, Tipp- und Rechtschreibfehler beseitigt werden. Nach Fertigstellung vom Coverlayout und Klappentext geht es zum Druck. Wenn das Buch erscheint, haben Monate im voraus Vertrieb und Presse schon längst dafür gesorgt, dass Buchhändler und Kritiker der wichtigsten Medien das Buch gelesen und im besten Fall eine positive Rückmeldung gegeben haben. Besonders präzise und eingängige Zitate findet man dann als Leser auf der Rückseite des Buches. Immer wichtiger werden in diesem Zusammenhang auch wir – die Literaturblogger.
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Überraschungsgast Nino Haratschwili stellte ihren ganz neuen Roman vor

Überraschend war für mich zu hören, dass man es heutzutage doch noch per glücklichen Zufall und einem guten Manuskript schaffen kann bei einem Verlag aufgenommen zu werden. Ansonsten arbeitet die FVA viel mit Agenturen zusammen und vertraut auf Empfehlungen anderer Autoren. Ein Blick in die Verlagsgeschichte lohnt sich allemal. Mehrmals neu gegründet und schon tot geglaubt, startete 1994 Joachim Unseld mit der FVA nochmals durch, dabei bleibt er sich und seiner Maxime treu: „Für mich muss ein literarisches Werk mit der richtig erlebten Welt zu tun haben. Literatur muss nach Leben schmecken.“
Und so hat die FVA wieder ein schönes Frühjahrsprogramm für ihr Lesepublikum zusammengestellt.  Wer einen Blick in eines der Bücher werfen will oder mit einer der netten FVA-Damen schwatzen möchte, kann das demnächst auf der Leipziger Buchmesse tun. Ihr findet die FVA in Halle 5 am Stand D/113.
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Das Frühjahrsprogramm der FVA

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  1. Pingback: Der Open House Verlag in Leipzig öffnet seine Türen | glasperlenspiel13

  2. Pingback: Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratischwili sollte ich lesen weil… | glasperlenspiel13

  3. Liebe Atalante,

    sehr gern geschehen. Es werden weitere folgen. Bin gespannt, welche Sammelleidenschaften andere Verlage auszeichnen ;)

    Liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

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  4. Danke für den Bericht. Er hat mir außerordentlich gut gefallen, nicht nur wegen der Elefanten.

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  5. Liebe caterina,

    ja, es war ein gelungener Tag und wir sollten es wiederholen!! Den Plan dazu hecken wir demnächst aus ;). Auf deinen LeseErfahrungsBericht zu Ninos neuem Roman bin schon sehr gespannt und hoffe, dass die 200 Seiten so mitreißend sind, wie angekündigt.

    Liebe Grüße
    Die Bücherliebhaberin

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    Antwort
  6. Vielen lieben Dank für diesen Bericht, liebe Bücherliebhaberin (ich habe ihn natürlich nicht erst jetzt gelesen, hatte aber vorher keine Gelegenheit zu kommentieren). Schön war's bei den Damen und dem Herrn der FVA, die Überraschung mit Nino ist ihnen besonders gut gelungen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Roman, der bereits zur Lektüre bereit liegt, und freue mich, die Eindrücke mit dir und unseren Lesern teilen zu dürfen.

    Allerbeste Grüße,
    caterina

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