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"Jüdische Lebenswelten" – virtueller Erinnerungsort

Veröffentlicht am

Jüdische Woche auf glasperlenspiel13

Heute möchte ich Euch einen Blog vorstellen, das sich ausschließlich mit jüdischen Themen auseinandersetzt: „Jüdische Lebenswelten im 20. und 21. Jahrhundert“ Die drei Literatur-Blogger (SchöneSeitensyn-äthetisch und aus.gelesen), die sich zu diesem Bloggprojekt zusammengeschlossen haben, bezeichnen es als „virtuellen Erinnerungsort, eine Fundgrube für alle Interessierte.“ Vor ca. einem Jahr ging das Blog online und erfreut sich heute schon einer großer Anzahl an Lesern und Gastautoren.

http://juedischelebenswelten.wordpress.com/

Bei dem einen oder anderen kommt sicher die Frage auf: Gibt es denn so viel zu berichten, dass ein eigenes dafür geschaffenes Blog davon „leben“ kann.  Die Antwort erfährt der Leser bereits auf der Homepage. Neben Buchrezensionen findet man dort Kategorien wie Erinnerungsorte (Friedhöfe, Museen und Synagogen), Hintergründe (Begriffe und Ereignisse werden näher erklärt und in den Kontext gestellt) und eine eingerichtete Presseschau. Wichtig ist den drei Bloggern nicht nur der Blick in die Vergangenheit: „Wir wollen einen Blick werfen auf bestehende jüdische Institutionen, auf jüdische Lebensart mitten unter uns. Wir folgen aktuellen Debatten und lesen Texte junger jüdischer Autoren, die – über die Holocaust-Erfahrung hinaus – ihre Identität hinterfragen, sie neu konstruieren und im Heute verankern.

Vor allem ihr persönliches Interesse hat die drei Literaturbegeisterten bewegt, dieses Projekt zu starten. Gleichzeitig möchten sie die Erinnerung lebendig halten und scheuen dabei vor keiner Fragestellung zurück: „Wie haben Juden ihre Erfahrung literarisch verarbeitet? Wie werden die Fragmente jüdischer Identität in Romanen und Erzählungen wieder zusammengesetzt oder aber neu entworfen? Wie gehen die nachfolgenden Generationen mit der ungeheuren Last dieser Vergangenheit um? Was ist in der Reichsprogromnacht geschehen? Wie haben sich jüdische Intellektuelle zu den Vorgängen im Dritten Reich positioniert? Welche Spuren jüdischen Lebens blieben erhalten? Wie arbeiten Erinnerungsorte das Geschehene auf, mit welchen Mitteln vermögen sie es, Ehrfurcht, Wut und Trauer im Betrachter auszulösen?

Das Blog soll aber auch andere Interessierte anregen mitzumachen, mitzulesen und mitzugestalten – sprich Gastbeiträge in jeglicher Form sind herzlich Willkommen. Bei der Klappentexterin findet ihr ein umfangreiches Interview mit den drei Initiatoren und weitere Informationen zu diesem ehrgeizigen wie einzigartigen Projekt.

Die Jüdischen Lebenswelten gibt es auch auf Facebook: https://www.facebook.com/JuedischeLebenswelten.

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  1. Ergänze ich doch sehr gern auch noch einmal im Beitrag.
    Vielen Dank

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  2. Auch von mir einen herzlichen Dank für diese Vorstellung – vor allem aber fürs Mitmachen! :)

    Und hier noch ein bisschen Werbung (als würde dein Artikel nicht genügen…): Die Jüdischen Lebenswelten gibt es auch auf Facebook – https://www.facebook.com/JuedischeLebenswelten.

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  3. So hab es gleich geändert. Dann können wir ja bald zusammen Geb. feiern :)

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  4. Liebe Vera, danke für die ausführliche Vorstellung unseres Blog-Projekts. Eine kleine Korrektur habe ich aber: Wir sind schon seit fast einem Jahr online :)

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