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In Leipzig entdeckt

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Das Schöne in Leipzig ist, dass man von Büchern, Projekten oder Schriftstellern erfährt, die man anders vielleicht nicht kennen gelernt hätte.

© mediendepot-ruhr.de

So entdeckte ich beim Pahl Rugenstein Verlag die Baskische Bibliothek – Zubiak.
Baskische Schriftsteller sind in den seltensten Fällen übersetzt, wird doch die Sprache nur von ca. 800.000 Menschen gesprochen. Der einzig mir bekannte Autor, der sogar beim Suhrkamp Verlag erschien, ist Bernardo Atxaga mit seinem Roman „Der Sohn des Akkordeonspielers“. Die Themen der Baskischen Bibliothek sind vielfältig: Neben politischen und literarischen Themen findet man auch ganz aktuell Umweltproblematiken. Meine eigenen Baskischkentnisse sind so gering, dass es gerade mal für ein Agur oder Eskerrik asko! reicht. Daher halte ich mich dann doch lieber an die deutschen Übersetzungen.

An einem ebenso kleinen Stand lernte ich auch die Wochenzeitung Zeit-Fragen aus der Schweiz kennen. Deren Redaktionsteam setzt sich für freie Meinungsbildung, Ethik und Verantwortung, für die Bekräftigung und Einhaltung des Völkerrechts, der Menschenrechte und des Humanitären Völkerrechts ein. Hier findet man Diskussionen und Hintergründe für die es in der Tagespresse keinen Platz gibt. Ich werde mir mal einige Zeitungen zur Probe bestellen, denn nicht selten beschleicht mich das Gefühl, dass gerade solch wichtige Themen zugunsten überflüssiger Debatten in den Hintergrund geraten.

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  1. Laut Aussage des Mitarbeiters macht Zeit-Fragen keinerlei Werbung, daher ist die Wochenzeitung in vielen Kreisen unbekannt. Auf der Homepage kann man ein Probeabo bestellen.
    Das Baskenland ist wirklich sehr interessant. Hat so gar nichts von der Olé-Stimmung, die man normalerweise von Spanien im Kopf hat. Natur und Menschen sind so ganz anders. Die Landschaft ist sehr grün, was man so nicht erwartet. Die Sendung heute Abend werde ich auf jeden Fall speichern. Danke für den Tipp!

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  2. Liebe Bücherliebhaberin

    Da hast du ganz spannende Entdeckungen gemacht. Die Zeitung ist in Zürich angesiedelt, kenne ich aber überhaupt nicht. Ob man die am Kiosk kaufen kann? „Literatur aus einem Land, das es nicht gibt“ macht alleine schon neugierig. Wir sind einmal von Portugal über einen Teil des Baskenlandes zurückgereist und die Ortschaftstafeln fand ich damals schon die reinsten Zungenbrecher. Schön, dass es diesen Verlag gibt und sich um baskische Autoren kümmert. Soeben habe ich in „Phileas Blog“ die Doku-Reihe auf Arte „Sonne, Siesta und Saudade“ empfohlen. Jetzt empfehle ich die Reihe auch hier. Schau morgen Freitag, 23.3., um 19.30 Uhr die Sendung, denn da wird das Baskenland vorgestellt „Spaniens magischer Norden“. So ein schöner Zufall, findest du nicht auch? Ich werde mir die Sendung auf alle Fälle programmieren, denn diese Folge möchte ich nicht verpassen.

    LG buechermaniac

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