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Reinhard Kaiser-Mühlecker "Wiedersehen in Fiumicino"

Veröffentlicht am

Was kann ich Euch Besonderes zu diesem Roman berichten? Das weiß ich leider selber nicht, da es mich einige Kraft gekostet hat diesen zu beenden.
Aus vier verschiedenen Perspektiven erfährt der Leser, was der Hauptprotagonist Joseph in Argentinien erlebt. Er lässt von einem Tag auf den anderen seine Freundin in Wien sitzen, um seine Studien für eine Organisation in Argentinien voranzutreiben. In Buenos Aires trifft er dann auf einen alten Bekannten aus Studienzeiten, beginnt eine Affäre mit einer Argentinierin und lernt durch Zufall Augusto kennen. Genau diese drei Personen und Joseph selbst schildern seinen Aufenthalt in der argentinischen Hauptstadt und lassen zumindest eine Ahnung aufkommen, was für ein Mensch Joseph ist. Einer, der es nicht schafft zu lieben, den die Eifersucht quält und dem seine Arbeit über alles geht. Scheinbar gefühlskalt und distanziert gegenüber Menschen stürzt er sich in seine Studien. So gefühlskalt wie er sich mitunter gibt, so erschien mir der ganze Roman. Das „Wiedersehen in Fiumicino“ mit seiner ehemaligen Freundin wird dann auf einer Seite abgehandelt und irgendwie fühle ich mich als Leser allein gelassen mit vier Geschichten, die vor sich hinplätschern und irgendwie nicht zusammenfinden.

Es tut mir leid, dass so sagen zu müssen aber das Buch kann ich nicht weiterempfehlen.

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  1. Du hast natürlich Recht „nicht jedes Buch kann eine Perle sein“. Der Roman war gar nicht mal lieblos geschrieben, ich habe einfach nicht die Quintessenz für mich gefunden. Ich habe das Buch völlig emotionslos zugeschlagen und mich diese typische Frage gestellt „Was will der Autor mir damit sagen oder bei mir erreichen?“ Ich habe einfache keine Antwort gefunden. Ist ja auch nicht immer zwingend notwendig Antworten zu finden aber berühren sollte die Geschichte den Leser schon.

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  2. Ich finde, das muss dir überhaupt nicht leid tun. Wenn der Roman lieblos geschrieben ist und dir nicht gefällt, ist es dein gutes Recht auch negativ zu bewerten. Nicht jedes Buch kann eine Perle sein, nicht wahr.

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