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Zsuzsa Bánk liest aus "Die hellen Tage"

Veröffentlicht am

Zsuzsa Bánk

Wenn doch alle Lesungen so schön wären. Hat mich die letzte mit Mario Vargas Llosa noch enttäuscht, so gefiel mir die gestrige mit Zsuzsa Bánk und ihren hellen Tagen umso mehr. Als gebürtige Frankfurterin besucht sie regelmäßig auch das Umland und so konnte die Buchhandlung Dausien in Hanau Zsuzsa Bánk in ihrem Hause begrüßen. Sie las aus ihrem aktuellen Werk „Die hellen Tage“ zwei Kapitel vor und obwohl ich das Buch erst vor kurzem selbst gelesen habe, erschienen mir die Textpassagen so neu und frisch als hörte ich sie zum ersten Mal.

Nach der Lesung kam es zu einer kurzen Gesprächsrunde, bei der eine sich Leserin mit ihren Leseerfahrungen meldete. Ihr war der Roman anfangs zu exotisch, ja sie wollte das Buch sogar abbrechen aufgrund der blassen Charaktere und dem nicht Gesagten, sprich ihr war vieles zu ungenau, zu schwammig. Zsuzsa Bánk war da natürlich ganz anderer Meinung. Gerade das Zwischendenzeilen lesen, das nicht Gesagte und Indirekte mache doch Literatur so spannend. Ihr sei es zu plump etwas direkt zu sagen, vielmehr versucht sie neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Vieles wird ihm Roman nicht explizit benannt (z.B. Karls Vater ist depressiv) sondern mit Handlungen und Beschreibungen dargestellt.

An diesem Abend erlebte ich die Geschichte von Evi und Kirchblüt noch einmal und das ist vielleicht eines der wenigen Bücher, das ich gern noch einmal lesen möchte.

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